 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | Ballschule / Tricks |
|
|
|
|
|
Ausfallschritt
|
Beschreibung:
| Variationen
| Coaching Tipp
Als relativ einfache Täuschung ist der Ausfallschritt die Grundlage für viele kompliziertere Tricks. Um später also ein richtiger Dribbelkünstler zu werden, solltest du zunächst den Ausfallschritt sicher beherrschen. Lege zum Trainieren sieben Markierungen (z. B.Joghurtbecher) in Zick-Zack-Form auf dein Übungsfeld. Dribbel von Hütchen zu Hütchen und übe den Ausfallschritt. Schritt zur Seite am Ball vorbei - absetzen - Ball mit der anderen Außenseite mitnehmen!
Als Steigerung des Ausfallschrittes kannst du den Übersteiger einüben. Beim Übersteiger führst du den Fuß über den Ball und nimmst ihn mit der Außenseite des anderen Fußes in die neue Richtung mit.
• Für eine erfolgreiche Ausführung des Tricks sollte dieser einen Meter vor dem Gegner bzw. dem Hütchen vollzogen werden. • Den Ball möglichst oft berühren, so dass dieser immer eng und kontrolliert gedribbelt wird. • Nach dem Trick unbedingt das Dribbeltempo erhöhen, um den getäuschten Gegner abzuhängen.
|
Alleskönner
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Nach „Handarbeiter“ und „Handdribbler“ ist dies nun eine weitere und auch etwas schwierigere Aufgabe mit zwei Bällen: Du hast zu Beginn einen Fußball und einen Tennisball in der Hand. Du lässt den Fußball fallen und jonglierst ihn. Währenddessen versuchst du mit dem Tennisball folgende Aufgaben zu lösen:
• Den Ball von der einen in die andere Hand wechseln. • Der Ball umkreist in der Hand den Körper. • Den Ball hochwerfen und mit derselben Hand fangen. • Den Ball hochwerfen und mit der anderen Hand fangen. • Den Ball hochwerfen, hochköpfen und wieder fangen. • Den Ball auf den Boden werfen und den zurückspringendenBall wieder fangen. • Den Ball ständig von links nach rechts und zurück werfen.
• Den Ball ständig von links nach rechts und zurück werfen. • Köperdrehungen mit in die Aufgabe einbauen: z.B. Jonglieren - Fußball hochspielen – Tennisball hochwerfen - ganze Drehung – Fußball weiter jonglieren – Tennisball fangen. • Der Fußball darf nur nach bestimmten Vorgaben jongliert werden: linker Fuß – tippen lassen – rechter Fuß– tippen lassen usw. • Statt des Tennisballs einen zweiten Fußball verwenden.
• Die Übungen schulen die Auge-Hand- und Auge-Fuß-Koordination sowie die Konzentration. • Zur Erleichterung darf der Fußball zwischen zwei Kontakten den Boden berühren. • Als vorbereitende Übungen die Kunststücke „Handarbeiter“ und „Handdribbler“ durchführen. • Die Spieler ermuntern, eigene Kunststücke zu erfinden.
(nach oben)
|
Bällle tausch
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Mehrmaliges Ballhochhalten ist für dich mittlerweile kein Problem mehr? Dann suche dir für die folgende Jonglieraktion einen Partner, damit du dein Ballgefühl weiter verbessern kannst. Ihr habt beide einen Ball und steht euch in einem Abstand von etwa 5 Metern gegenüber. Während ihr nun jeweils euren eigenen Ball in der Luft jongliert, gibt einer von euch das Kommando „1, 2 und wechseln!“ vor. Daraufhin kickt jeder seinen Ball exakt zum Partner. Versucht nach eurem Abspiel sofort den vom Partner zugespielten Ball anzunehmen und möglichst ohne Bodenkontakt sofort weiter zu jonglieren. Sobald ihr euren Ball wieder kontrolliert hochhalten könnt, erfolgt erneut das nächste „Wechsel“-Kommando. Bildet mehrere Zweierteams. Welches Spielerpaar schafft die meisten Jonglierwechsel?
• Zu Beginn könnt ihr den Wechsel auch mit nur einem Ball pro Paar durchführen oder den Ball zwischendurch ticken lassen. • Gute Techniker probieren, ob sie sich z.B. zwischen Ballabgabe und -annahme sogar einmal um die eigene Achse drehen oder mit der Hand kurz den Boden berühren können! • Auch hierbei könnt ihr beidfüßig trainieren, indem der Ballwechsel nur mit eurem schwächeren Fuß durchgeführt werden darf. • Führt den Ballwechsel innerhalb eines Dreiecks durch (oder sogar Vierecks?)!
• Das Jonglieren verbessert zweifelsohne das Ballgefühl. Um dies jedoch immer wieder motivierend zu gestalten, sollten Sie regelmäßig Jonglier-Variationen und Wettkampfaufgaben berücksichtigen. • Sollten Ihre Spieler Probleme bei der Ballannahme nach dem „Wechsel-Kommando“ haben, gestatten Sie zu Beginn auch Bodenticker. Weisen Sie darauf hin, dass der Ball nicht zu flach zum Partner gekickt werden darf. Vielmehr sollte die Flugbahn des Balles eher bogenförmig sein (etwa 3 bis 4 Meter hoch), damit die Spieler mehr Zeit für die Ballannahme haben. • Wichtig ist, dass pro Zweierteam vorher deutlich ein Spieler bestimmt wird, der das Kommando vorgibt.
(nach oben)
|
Balancieren
|
Beschreibung
| Coaching Tip
Regelmäßiges Jonglieren und Balancieren verbessert: 1. Ballgefühl 2. Konzentration 3. Gleichgewichtsfähigkeit 4. Koordination Echte Ballkünstler jonglieren den Ball nicht nur perfekt, sie können den Ball auch jeder Zeit mit einem Körperteil auffangen und balancieren. Dazu nutzen sie die Füße, den Oberschenkel, die Brust, die Stirn und sogar den Nacken. Du kannst den Ball auf unterschiedlichen Körperteilen ruhig balancieren? Das hat zwei Vorteile. Erstens kannst du deine Zuschauer damit beeindrucken, wie toll du den Ball unter Kontrolle hast. Zweitens hilft dir diese Fähigkeit auch dabei, Ruhe in den Ball zu bringen, ihm den Schwung zu nehmen oder sogar ganz abzustoppen. Schau dir mal das Video dazu an!
Es ist nicht einfach, den Ball aus dem Jonglieren heraus abzubremsen und zur Ruhe zu bringen. Starte mit diesen Vorübungen: 1. Du legst den Ball erst auf den Fuß und versuchst, ihn einige Sekunden frei zu balancieren. Deine Muskeln und Nerven stellen sich auf die Balancieraufgabe ein. Wenn der Ball zur Seite wegrollen möchte, musst du mit einer sanften Gegenbewegung reagieren. 2. Jetzt rollst du ihn vom Boden auf den Fuß und balancierst ihn. Dies ist schon etwas schwieriger, weil du den Ball gefühlvoll abbremsen musst. 3. Wenn dir das gut gelingt, dann kannst du den Ball kurz anwerfen und mit einem Fuß auffangen. Jetzt hat er mehr Schwung, was die Aufgabe noch schwerer macht. 4. In der letzten Stufe fängst du den Ball aus dem Jonglieren auf. Mit etwas Übung und Geduld wird dir sicherlich auch das gelingen. Viel Spaß beim Üben!
(nach oben)
|
Balldrall
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Bei dieser Aktion lernst du, den Ball nach einem Zuspiel mit Drall um einen Gegenspieler herumzudrehen. Zu Beginn spielt dir ein Partner einen Ball flach zu (Abstand zwischen den Spielern etwa 10 Meter). Lauf dem Ball kurz entgegen und versetze ihm dann mit der Außenseite deines linken Fußes (für Linksfüßer) einen Drall, sodass dieser ein wenig nach links tickt und anschließend weiterrollt. Gleichzeitig drehst du dich rechts herum und sprintest los, um den angedrehten Ball schnell zu erreichen und im Dribbling weiterzuführen. Auf diese Weise kannst du einen Abwehrspieler, der dich eng deckt, trickreich ausspielen.
• Du kannst diese Aktion zunächst auch alleine üben. Such dir eine Wand, kick den Ball dagegen und nimm den zurückprallenden Ball per Drall an und mit. • Mit einem Partner gegenüber aufstellen und den Drall-Ablauf im Wechsel nacheinander üben. • Nach der Mitnahme direkt einen Torschuss auf ein Tor mit Torhüter ausführen. • Im Wechsel mit beiden Füßen üben. • Mit einem passiven Gegenspieler trainieren.
• Den Abstand zum Passgeber nicht zu eng wählen, und den Ball etwas härter passen, damit er nach demDrall noch weiterrollen kann. • Der Passgeber soll präzise auf den starken Fuß des Mitspielers passen (links bei Linksfüßern und umgekehrt). • Im Spiel kann der Balldrall nach einem Zuspiel nach außen angewendet werden, um so einen eng deckenden Gegenspieler auszutricksen. • Die Aktion mit einer Auftaktbewegung einleiten, also 2 bis 3 Schritte wegstarten und dann plötzlich dem Pass entgegengehen (kurz kommen!).
(nach oben)
|
Ballkreisel
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Diese Geschicklichkeitsübung startet aus dem Dribbling heraus. Führe deinen Ball zu Beginn im langsamen Tempo und steige dann mit beiden Füßen schnell hintereinander auf den rollenden Ball. Dabei drehst du dich (auf dem Ball stehend!) schnell einmal um die eigene Achse, steigst abschließend flott vom Ball herunter und setzt dann dein Balldribbling fort. Wie viele Drehungen/Kreisel schaffst du hintereinander, ohne das Gleichgewicht auf dem Ball zu verlieren? · Falls es zu
Beginn noch nicht so gut klappt, probiere es vorher mit folgenden Übungen: o Beidbeinig kurz auf dem ruhenden Ball balancieren (gfl. mit der Hand an einer Wand/am Pfosten abstützen). o Aus dem Stand heraus über einen ruhenden Ball drehen. o Aus dem Anlaufen über einen ruhenden Ball drehen. o Aus dem langsamen Dribbeln über den Ball drehen. Übung macht den Meister! · Wettbewerbe durchführen! Wer schafft die meisten Kreisel?
· Verbindung mit einer Anschlussaktion (z.B. Torschuss). · Das andere Bein zuerst aufstellen und so in die andere Richtung über den Ball drehen. · Nur die Fußballen kurz aufsetzen, als wenn der Ball „ganz heiß“ wäre (nicht mit den Fersen oder dem gesamten Fuß auf den Ball!). · Diese Aktion könnte man z.B. mit dem Techniktraining, der Aufwärmung oder mit einem anschließenden Torschuss verbinden. · Nur kurz auf dem ruhenden Ball balancieren, da wir keine „eirigen“ Bälle haben wollen.
(nach oben)
|
Ballschaukel
|
Beschreibung
| Coaching Tipp
Du sitzt auf dem Boden und hältst den Ball mit beiden Händen vor deinem Oberkörper. Jetzt wirfst du den Ball senkrecht hoch und spreizt die leicht angewinkelten Beine. Die Hände führst du nun von außen unten um die Oberschenkel, so dass du den Ball mit beiden Händen zwischen den Beinen fangen kannst. Dann hebst du dein Becken an und schiebst den Ball Richtung Rücken bis zum Lendenwirbelbereich. Beide Hände halten immer noch den Ball, der nun zwischen deinem Hohlkreuz und dem Boden klemmt. Mit den Beinen holst du Schwung in Richtung Kopf. Mit dem Körpergewicht auf dem Ball schwingen die Beine anschließend schnell wieder zurück, so dass du auf den Füßen landen und aufstehen kannst. Im Stand wirfst du nun den Ball von hinten nach vorne oben, so dass du ihn vor dem Körper fangen kannst..
Die komplexe Übung kann in 3 Abschnitte unterteilt werden:
1: Hochwerfen und fangen des Balles (im Sitzen) 2: Ball einklemmen und auf die Beine kommen 3: Ball über die Schulter werfen und fangen (im Stand) Der schwierigste Teil der Übung besteht in Abschnitt 2 in der schwungvollen Schaukelbewegung nach vorne. Diese Teilaufgabe sollte vor der Gesamtbewegung mehrfach geübt werden, bevor sie mit den beiden anderen verbunden wird. Wenn das Kunststück beherrscht wird, können kleine Wettbewerbe mit Freunden durchgeführt werden: Wer hat zuerst fünf „Ballschaukeln“ geschafft? Wer schafft in einer Minute die meisten gelungenen „Ballschaukeln“ hintereinander?
(nach oben)
|
Ballstreichler
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Dies ist ein Kunststück, bei dem der Ball gefühlvoll gestreichelt wird. Der Ball liegt vor deinen leicht gegrätschten Beinen.Hebe ein Bein an und führe die Sohle auf den Ball. Die Sohle streicht nach außen über den Ball, so dass er zur Seite rollt. Wenn die Sohle den Ball verlässt,bleibt der Fuß am Ball und du kickst ihn mit der Innenseite zurück zur Mitte. Danach führst du diese Bewegung zur anderen Seite mit dem anderen Bein aus.
· Du kickst den Ball mit der Innenseite leicht diagonal nach vorne. Der Fuß bleibt am Ball und zieht ihn mit der Sohle wieder zurück. Mit der Innenseite desselben Fußes hältst du ihn wieder an. Anschließend führst du dieselbe Aufgabe mit dem anderen Fuß durch. Auf dem Standbein federst du leicht mit, so dass du einen Rhythmus entwickelst. · Versuche dich bei beiden Kunststücken langsam im Kreis zu drehen.
· Die Übung fördert die Koordination, das Ballgefühl und die Rhythmusfähigkeit. · Entscheidend ist der Übergang vom einen zum anderen Bein. Dabei kommt der Wippbewegung auf dem Standbein besondere Bedeutung zu, um diesen Übergang möglichst weich zu gestalten. · Eine gute Ausführung zeichnet sich durch flüssige, schnelle und wenig ausladende Bewegungen aus.
(nach oben)
|
Beinschwinge
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Du stehst mit leicht gegrätschten Beinen und der Ball liegt zwischen den Füßen. Rolle den Ball mit der Sohle des rechten Fußes nach rechts und halte anschließend die Innenseite des rechten Fußes so gegen den Ball, dass er nicht weiter nach außen rollt. In dem Moment, wo der rechte Fuß auf dem Boden aufsetzt, schwingst du das linke Bein um den Ball herum. Am Ende des Schwunges setzt der Fuß des linken Beines mit der Sohle auf dem Ball auf und rollt ihn nach links. Danach erfolgt dieselbe Bewegung im ständigen Wechsel von linkem und rechtem Bein.
• Versuche dich im Laufe mehrerer Beinschwingen zu drehen. • Spiele den Ball mit der Sohle so weit wie möglich nach außen. • Kombiniere einige Beinschwingen mit anderen Dribbelaufgaben.
• Die Anforderung dieser Übung liegt im Bewegungsrhythmus. Ein gleichmäßiges Tempo mit flüssigen Übergängern von links nach rechts zeichnet eine gute Ausführung aus. • Zuerst sollte man die einzelnen Teilbewegungen üben. Wenn diese beherrscht werden, kann man sie zusammenfügen. • Zu beachten ist der Abdruck mit dem jeweiligen Standbein und damit eine Streckung im Sprunggelenk.
(nach oben)
|
Dauerticker
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Dribble mit deinem Ball in einem Viereck kreuz und quer in verschiedene Richtungen. Versuche dabei, den Ball bei jedem Schritt und abwechselnd mit dem linken und rechten Fuß anzutippen bzw. mitzunehmen. Wechsel mehrfach die Dribbelrichtung, indem du nach links bzw. rechts dribbelst („Dribbelkreise“). Beim Dribbeln nach links tippst du z.B. abwechselnd mit der rechten Fuß-Innenseite und der linken Fuß-Außenseite deinen Ball an (Dribbelkreis rechts -> Abwechselnd mit der linken Fuß-Innenseite und der rechten Außenseite). Vermeide jegliche Zwischen-/Laufschritte ohne Ballberührung/Ballticker. Übung macht den Meister!
· Den Ball zwischen die Fußinnenseiten legen und abwechselnd zwischen der linken und rechten Innenseite hin und her tippen. Steigerungen: a) Tempo steigern. b) Hin- und Hertippen während einer Vorwärtsbewegung. c) Tipper in der Rückwärtsbewegung. · Auf einem Bein rückwärts hüpfen und dabei mit dem „freien Spielbein“ bei jedem Hüpfer den Ball mit der Sohle nach hinten ziehen (anschl. Beinwechsel). Steigerungen: a) Abwechselnd links/rechts hüpfen und nacheinander jeweils mit dem linken und rechten Fuß ohne Zwischenhüpfer den Ball mit der Sohle mitnehmen. b) Den Ball abwechselnd mit der Sohle nach vorne schieben und sich dabei langsam nach vorne bewegen. · „Sidesteps“ nach rechts, d.h. Hüpfschritte seitlich nach rechts (deine rechte Schulter zeigt in Bewegungsrichtung!) und dabei mit der rechten Fußaußenseite bei jedem „Hüpfer“ den Ball dosiert in Bewegungsrichtung mitnehmen (-> anschl. Seitenwechsel: Hüpfer nach links bedeutet Ballmitnahme mit der linken Fußaußenseite.). · Statt „Sidesteps“ nun Überkreuzschritte z.B. nach links, sodass deine linke Schulter in Bewegungsrichtung zeigt. Tipp dabei deinen Ball bei jeder Überkreuzbewegung mit der rechten Fußinnenseite an (-> anschl. Seitenwechsel). · Bei der Vorwärtsbewegung (Linke Schulter zeigt leicht in Bewegungsrichtung) nimmt die rechte Fußsohle den Ball bei jedem Schritt mit nach vorne (-> anschließend Seiten-/Fußwechsel).
· Hierbei ist ein gutes Rhythmusgefühl notwendig, um die Ballmitnahme in die Gesamtbewegung mit einzubinden. Nur mit einem guten Timing schafft man es, dass der Ball nicht weg springt. · Zu Beginn sollte der Ball wie ein „rohes Ei“ dosiert angetippt werden, sodass man ihn bei jedem Schritt antippen/ mitnehmen kann. · Langsam beginnen, später dann das Tempo der Gesamtbewegung und der einzelnen „Ballticker“ steigern · Falls die Aktion zu Beginn noch nicht perfekt gelingt, ruhig Zwischenhüpfer/-schritte mit einbinden und sich so erst einmal an den Bewegungsablauf gewöhnen.
(nach oben)
|
Doppelstress
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Für dieses Kunststück brauchst du zwei Bälle. Baue dir in 5 Meter Entfernung ein kleines Tor (1 Meter breit) vor einer Bande/Wand auf. Du stehst vor dem Zieltor und hältst einen Fußball in beiden Händen. Der zweite Ball liegt auf dem Boden. Nun wirfst du einen Ball senkrecht in die Höhe und versuchst,den anderen Ball in das kleine Tor zu schießen. Nach dem Schuss musst du den geworfenen Ball auffangen und gleichzeitig den zurückprallenden Ball annehmen.
• Wirf statt eines Fußballs ein Markierungshemd in die Höhe. • Wirf statt eines Fußballs einen Tennisball in die Höhe. • Verringere oder erweitere die Entfernung zum Tor. • Verkleinere oder vergrößere das Tor. • Spiele mit einem Partner, der mit gegrätschten Beinen das Zieltor bildet. • Spiele den Ball auch mit dem schwachen Fuß. • Versuche als Erschwernis vor dem Fangen noch eine ganze Körperdrehung durchzuführen.
• Die Anforderungen liegen im Bereich der Koordination von drei zielgerichteten Bewegungen: Werfen,Schießen, Fangen. • Damit der geschossene Ball aufgehalten werden kann, ist es günstig, wenn das Tor vor einer Wand, einem Netz o.ä. aufgebaut wird. • Der Ball darf zu Beginn noch relativ hoch geworfen werden. Später die Wurfhöhe immer mehr reduzieren. • Als Erschwernis können später Zusatzaufgaben eingeführt werden, wie z.B. werfen, in die Hände klatschen, schießen, Boden berühren, fangen. • Ein Partner, auf dessen Beintor gespielt wird, motiviert zum Wettkampf: Wer hat zuerst 10 Treffer erzielt ?
(nach oben)
|
Drehroller
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Kleine technische Kunststücke sorgen beim Fußball immer für Aufsehen und ein Raunen unter den Zuschauern. Mit dieser speziellen Art, den Ball vom Boden in die Höhe zu befördern, kannst auch du Fans und Freunde begeistern! Eingeklemmt und hochgerollt! Zu Beginn presst du den am Boden liegenden Ball mit dem Spann des Spielbeins gegen die Ferse deines Standbeins. Nun rollst du den Ball am Unterschenkel des Standbeins entlang, indem du dein Spielbein schnell nach oben ziehst. Dabei musst du den Druck gegen den Ball aufrecht erhalten. Danach drehst du dich um das Standbein und jonglierst den Ball weiter, bevor er wieder auf den Boden fällt. Kapiert?! Auf den Bildern und im Video kannst du dir genau anschauen, wie der Drehroller funktioniert. Du glaubst, du hast alles genau verstanden? Dann teste dein Wissen im Technikpuzzle, bevor du den Drehroller mit dem Ball am Fuß selbst ausprobierst!
Mit leichten Änderungen kannst du mit dem Drehroller deine Technik noch weiter verbessern. Je mehr Tricks du auf Lager hast, umso flexibler bist du und umso schwerer sind deine Aktionen für andere zu erahnen. So kannst du den Drehroller variieren • Versuche das gleiche Kunststück mit dem anderen Bein und einer Drehung in die andere Richtung. • Das Weiterjonglieren nach der Drehung muss mit dem Fuß des Standbeins beginnen. • Versuche, den Ball nach der Drehung direkt aus der Luft in ein Ziel zu schießen. • Als Vorübung kann der Ball zwischen den Füßen eingeklemmt werden. Dann den Ball im Sprung durch schnelles Beugen im Kniegelenk nach oben schleudern. Daraufhin erfolgt eine Drehung und weiteres Jonglieren.
Am besten wird der Drehroller mit kleinen Vorübungen trainiert, wobei der Bewegungsablauf nach und nach erlernt und perfektioniert wird: • Zu Beginn kann man zur Vereinfachung nur die Aufrollbewegung üben. • In der zweiten Phase darf der Ball nach dem Aufrollen noch beliebig oft auf dem Boden aufspringen, bevor er weiter jongliert wird. • In der dritten Stufe darf der Ball nach dem Aufrollen nur noch einmal auf dem Boden aufspringen, bevor er weiter jongliert wird. Auch beim Training kleiner Kunststücke gilt für den Trainer: Nicht am Lob sparen! Lob ist Motivation für weiteres Üben und Üben macht den Meister.
(nach oben)
|
Eindrehen und Abschirmen
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Dribble auf ein Hütchen zu, und schirme den Ball mit einer Drehung ab. Uhrzeigersinn mit links und gegen den Uhrzeigersinn mit rechts!
Eindrehen außen Beim Eindrehen außen schirmst du den Ball mit der Außenseite ab. Achte darauf, dass dir der Ball dabei nicht zur Seite wegläuft.
Achte auf folgenden Ablauf: Dribbeltempo reduzieren, schnell drehen und Ball abschirmen, Gegner abblocken und schnell vom Gegner wegdribbeln.
(nach oben)
|
Einer-Tippen mit Bodenkontakt
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
- Hochspielen (Tippen) mit dem Spann - Ball auf dem Boden aufspringen lassen und erneut mit dem Spann hoch spielen. Dabei solltest du möglichst in einem Feld von 5m mal 5m bleiben. Spiel den Ball zuerst nur mit einem Fuß, dann mit dem anderen. Wenn du beide Seiten voll drauf hast, dann versuche einen regelmäßigen Wechsel mit beiden Füßen. Zähle deine erfolgreichen Ballkontakte. Du wirst den Ball mit der Zeit immer besser mit rechts und links jonglieren. Lass uns mit einfachen Vorübungen anfangen. Kurzes Anwerfen des Balles - Tippen mit dem Spann (Oberschenkel, Kopf) - Ball fangen. Spiel den Ball so präzise hoch, dass du ihn fangen kannst, ohne einen Schritt zu machen.
Zweier-Tippen mit Bodenkontakt Kurzes Anwerfen des Balles - Ball mit dem Spann bis zur Kopfhöhe hochspielen - Tippen des Balles mit dem Oberschenkel - Ball auf dem Boden aufspringen lassen - erneut mit dem Spann hoch spielen usw. Zuerst eine Seite, dann die andere und zum Schluss regelmäßiger Wechsel mit links und rechts. Anfangs kannst du den Ball auch nach dem zweiten Durchgang kurz in die Hand nehmen. Je häufiger dir diese Abfolge gelingt, desto besser bist du.
Suche dir einen Jonglierplatz, der hart und eben ist, damit der Ball auch gut hochspringt. Dies kann eine Wiese (Rasen nicht zu lang und nicht zu weich), ein Hof oder Parkplatz sein. Achte jedoch darauf, dass du weder dich (Autos) noch andere (Glasscheiben) gefährdest. Noch einmal zu Erinnerung: Jongliere regelmäßig und so oft du kannst, denn Jonglieren schafft die Grundlage für ein hervorragendes Ballgefühl. Dies ist notwendig, um den Ball in jeder Spielsituation zu beherrschen.
(nach oben)
|
Einer-Tippen mit Fangen
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Wenn du einen Ballkünstler beim Jonglieren beobachtest und ihn bewunderst, dann möchtest du sicherlich auch diese Kunststücke lernen. Doch es ist gar nicht so einfach, den Ball mit kleinen Tipp-Bewegungen in der Luft zu halten. Dies erfordert etwas Übung und Geduld. Aber eines ist sicher: Auch du kannst all diese Jonglier-Kunststücke lernen. Lass uns mit einfachen Vorübungen anfangen .Kurzes Anwerfen des Balles - Tippen mit dem Spann (Oberschenkel, Kopf) - Ball fangen. Spiel den Ball so präzise hoch, dass du ihn fangen kannst, ohne einen Schritt zu machen.
• Kurzes Anwerfen des Balles • Tippen mit dem Spann zum Oberschenkel • Tippen des Balles mit dem Oberschenkel • fangen.
Nicht jeder Jonglier-Künstler ist auch ein Top-Fußballer, doch ohne Ballgefühl wird man kein Top-Spieler. Wenn du regelmäßig jonglierst, entwickelst du ein hervorragendes Ballgefühl. Das ist notwendig, um den Ball in jeder Spielsituation zu beherrschen. Jonglieren schult aber nicht nur das Ballgefühl, sondern auch die Fähigkeit, sich zu konzentrieren und seinen Körper im Gleichgewicht zu halten. Beides brauchst du, um Top-Leistungen im Fußball zu bringen.
(nach oben)
|
Einklemmer
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Gelingt dir das Kunststück, einen Ball während des Jonglierens zwischen deinen Beinen einzuklemmen?! Tippe deinen Ball beim Jonglieren ca. in Brusthöhe hoch. Direkt danach machst du mit leicht gegrätschten Beinen einen kleinen Hüpfer nach vorne. Dabei klemmst du den nach unten fallenden Ball zwischen den Innenseiten deiner Beine ca. in Kniehöhe ein, sodass er nicht auf den Boden fällt.
Übung macht den Meister!
Bodenberührung wieder „freigibst“. Organisiert Wettbewerbe: - Wer schafft innerhalb einer bestimmten Jonglierzeit die meisten Einklemmaktionen? - Mehrere Spieler jonglieren gleichzeitig ihren Ball und klemmen diesen dann entsprechend ein. Sofort muss mit dem eingeklemmten Ball eine kurze Strecke (ca. 6m) hüpfend zurückgelegt werden. Wer ist der schnellste „Hüpfer“? Gib den zwischen den Unterschenkeln eingeklemmten Ball nach hinten frei, dreh dich blitzschnell um und jongliere direkt weiter. Ebenfalls könnte man den Ball nach der Freigabe nach hinten auch mit der Hacke hoch tippen und sofort wieder das Jonglieren aufnehmen. Gib den eingeklemmten Ball durch einen kleinen Hüpfer kurz frei und klemm ihn sofort erneut mit deinen Beinen ein, ohne dass dieser auf den Boden tippt.
Der „Einklemmer“ ist eine Koordinationsübung, um weiter das Ballgefühl zu verbessern und so zu einem guten Techniker zu werden (z.B. Ribery, Ze Roberto, Ronaldinho). Hierfür benötigt man ein gutes „Timing“. Als Voraussetzung sollte man mit dem Ball gut jonglieren können. Falls die Aktion zu Beginn noch nicht gelingt, führen folgende Vorübungen zum Erfolg: ◊ Mit der Hand den Ball zwischen Ober- und Unterschenkel festklemmen und damit umherhüpfen. ◊ Den Ball aus den Händen kontrolliert vor dir auf den Boden fallen/tippen lassen und dann sofort mit einem kleinen Hüpfer einklemmen. ◊ Wirf den Ball leicht an und klemm „die Kugel“ ein, ohne dass diese den Boden berührt. ◊ Den Ball mit dem Fuß hoch kicken und anschließend einklemmen. ◊ Abschließend aus dem kontrollierten Jonglieren heraus den Ball im richtigen Moment mit den Beinen erwischen.
(nach oben)
|
Figo-Trick
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Ein Gegner greift seitlich neben dir an und möchte dir den Ball abjagen. Täusche eine Flanke an. Der Gegner wird versuchen, deine Flanke abzublocken. Dazu wird er einen weiten Schritt in Richtung Ball ausführen. Doch du unterbrichst die Schussbewegung und ziehst den Ball plötzlich und unerwartet nach hinten. Nutze die kurze Zeit, die der Gegner braucht, um auf deine Richtungsänderung zu reagieren. Sprinte schnell in die neue Richtung. Nun hast du Platz, um einen Pass zu geben, ein Tor zu schießen oder in den freien Raum zu Sprinten.
Du übst den Figo-Trick am besten erst ohne Gegner. Nimm dazu einen Fußball, Gummi- oder Tennisball. Dribble ein paar Schritte, täusche einen Schuss an und ziehe den Ball hinter dem Standbein nach hinten. Achte darauf, dass der Fuß, mit dem du den Ball nach hinten ziehst, stark eingedreht ist. Die Fußspitze bewegt den Ball in die neue Richtung. Das Standbein ist leicht gebeugt. Erhöhe das Dribbeltempo bis du Wettkampftempo erreicht hast. Wenn du den Trick sicher ausführen kannst, übe ihn mit einem Freund. Zuerst sollte er dir helfen und auf den Trick hereinfallen. Übe den Figo-Trick dann im Trainingsspiel. Wenn die Spielsituation geeignet ist, teste den Trick mit einem Trainingspartner. Teste den Trick im Wettspiel erst, wenn du so viel Selbstvertrauen hast, das das Risiko, den Ball zu verlieren,gering ist.
Wichtig ist immer, dass du jede Täuschungsbewegung überzeugend ausführst. Ein Gegner reagiert auf einen angetäuschten Schuss nur dann, wenn dein Schussbein explosiv und dynamisch auf den Ball zuschwingt . Wenn der Gegner jedoch nicht auf deine Täuschbewegung reagiert, dann dribbelst du einfach schnell weiter,gibst einen Pass zum Partner oder flankst den Ball in den Strafraum. Also: Den Figo-Trick nicht blind anwenden, sondern den Gegner genau beobachten. Merke: Ein guter Dribbler sollte eine gute Körperkontrolle und ein stabiles Gleichgewicht besitzen, denn Richtungsänderungen mit Ball sind nicht so einfach. Beobachte die Reaktionen seines Gegners sehr aufmerksam, du hast immer mehrere Möglichkeiten, deine Täuschbewegung fortzusetzen. Wenn der Gegner auf die Finte reagiert, dann führe die Finte zu Ende und sprinte in den freien Raum. Es gibt aber auch Gegner mit großer Erfahrung und Können, die deine Absicht durchschauen und erst einmal abwarten. Dann fügst du einfach eine zweite Finte an oder setzt deine ursprüngliche Bewegung fort. Dazu sind eine gute Ballbeherrschung ein hervorragendes Ballgefühl notwendig. Viel Erfolg beim Üben und Austricksen!
(nach oben)
|
Flicks
|
Beschreibung
| Variationen
Fußballer heben den Ball nicht mit der Hand hoch,wenn sie ihn jonglieren möchten. Der Ball wird hochgerollt, hochgelupft oder mit einem besonderen Trick hochgespielt. Dieses Hochschnippen des Balles nennt man Flick. Der einfachste Flick ist das Aufrollen. Dabei ziehst du den Ball auf die Fußspitze und hebst ihn in die Luft. Wir wollen dir aber zwei eindrucksvolle Flicks zeigen: den Hacken-Flick und eine Variante, den Spann-Flick. Hacken-Flick Du drückst den Ball beim Hacken-Flick mit einem Fuß gegen den Unterschenkel und rollst ihn vorsichtig hoch (Bild links). Nun gibst du den Ball frei und spielst ihn mit der Hacke zum Boden (Bild rechts). Achte darauf, dass du deinen Fuß dabei etwas nach vorne ziehst. Der Ball springt dann am Boden auf und du kannst mit dem Jonglieren beginnen. Tipp: Wenn du es schaffst, dem Ball einen kleinen Drall zu verpassen, springt er vom Boden etwas nach vorne. Dann kannst du ihn sehr einfach mit dem Spann nach oben spielen und jonglieren.
Spann-Flick Der Spann-Flick ist eine Variante des Hacken-Flicks. Du rollst den Ball wieder am Unterschenkel hoch, ziehst ihn jedoch etwas nach hinten. Jetzt drehst du deinen Fuß so, dass du ihn mit dem Spann hinter deinem Standbein triffst. Damit schleuderst du den Ball auf den Boden. Du drehst dich ein wenig zum hochspringenden Ball hin und spielst ihn mit dem Spann nach oben. Auch der Spann-Flick ist eine elegante Art, den Ball zum Jonglieren aufzunehmen.
(nach oben)
|
Frühaufsteher
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Wie schnell bist du wieder auf den Beinen? Du sitzt auf dem Boden und hältst einen Fußball in denHänden. Wirf den Ball mit beiden Händen so hoch wie möglich senkrecht nach oben. Stehe danach schnell auf und spiele den fallenden Ball mit dem Kopf wieder senkrecht in die Höhe. Jetzt setzt du dich wieder auf den Boden und fängst den geköpften Ball.
• Spiele den Ball nach dem Kopfball auch noch einmal mit dem Fuß in die Höhe, ehe du dich hinsetzt . • Versuche den Ball zwei- oder dreimal mit dem Kopf zu spielen, bevor du dich wieder auf den Boden setzt. • Schaffst du vor dem Köpfen sogar eine ganze Drehung? • Wie viele gelungene Versuche schaffst du hintereinander?
• Anfängern Erfolgserlebnisse durch einfache Aufgabenstellungen ermöglichen. Am einfachsten ist die Aufgabe aus der Hockstellung. • Danach auch aus dem Sitzen und am Schluss sogar aus der Rückenlage versuchen. • Die Anforderungen sind im Bereich der Gewandtheit (schnelles Aufstehen) kombiniert mit koordinativen Aufgaben (möglichst senkrechtes dosiertes Werfen und Köpfen) angesiedelt. • Ein Partner, der wegspringende Bälle zurückholt, motiviert gleichzeitig zum Wetteifern.
(nach oben)
|
Fuß – Kopf – Fuß
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Dies ist ein Jonglier-Kunststück, das zu schaffen ist! Zu Beginn hältst du den Ball vor dir in beiden Händen und wirfst ihn auf den „starken“ Fuß. Mit dem Spann spielst du den Ball möglichst senkrecht so gefühlvoll nach oben, dass du ihn anschließend mit der Stirn leicht nach oben köpfen kannst. Versuche nun, den nach unten fallenden Ball wieder mit dem Spann des „starken“ Fußes so gefühlvoll nach oben zu spielen,dass du ihn mit beiden Händen fangen kannst. Wenn du diese Dreier-Kombination sicher schaffst, versuche gleich noch eine weitere anzuschließen. Wie viele schaffst du hintereinander?
• Versuche das Kunststück auch einmal mit dem anderen Fuß. • Versuche bei diesem Kunststück in einem Quadrat von 3 x 3m zu bleiben. • Jongliere nur mit den Füßen und spiele den Ball von Zeit zu Zeit so hoch, dass du ihn köpfen kannst.Jongliere anschließend sofort mit den Füßen weiter. • Messe Dich mit einem Partner: Jede gelungene „Fuß-Kopf-Fuß“-Kombination ergibt einen Punkt. Wer schafft in 3 Minuten die meisten Punkte? • Ihr startet in der Regionalliga: Dort müsst ihr die Kombination zwei Mal hintereinander schaffen. Dann steigt ihr in die Bundesliga auf: Dort müsst ihr es drei Mal schaffen. Danach seid ihr in der Champions-League: Hier müsst ihr das Kunststück vier Mal hintereinander schaffen. Wer wird Champions-League Sieger?
• Die komplexe Übung kann in Teilabschnitte unterteilt und erlernt werden: 1: Ball anwerfen – hoch spielen – köpfen – fangen 2: Ball hoch werfen – köpfen – hoch spielen – fangen 3: Ball hoch werfen – köpfen – auftippen lassen – hochspielen – köpfen – fangen • Die Aufgabe wird erschwert, wenn sie in einem abgesteckten Bereich durchgeführt wird. • Die Motivation wird durch das Aufstellen persönlicher Rekorde erhöht. Wie viele Kombinationen werdenheute und wie viele nach zwei Wochen geschafft? • Der Wettbewerb mit einem Partner spornt ebenso zum weiteren Üben an.
(nach oben)
|
Hacke, Spitze, 1, 2,.3
|
Beschreibung
| Variationen
Diesmal wollen wir dir eine Jonglier-Variation vorstellen. Durch solche Aktionen verbesserst du weiter dein Ballgefühl; eine wichtige Voraussetzung für gute Fußballer. Versuche einmal, deinen Ball ganz normal mit demrechten Fuß zu jonglieren (Linksfüßer mit links!). Kicke dabei den Ball nun so nach hinten rechts, dass du dir die „Kugel“ mit deiner rechten, hinteren Fußaußenseite direkt wieder nach vorne kickst. Sobald dies funktioniert, probierst du direkt vor und seitlich-zurück zu jonglieren. Sicherlich erinnert auch dich dieses Hin und Her-Tippen an ein „Tischtennis- oder Tennisspiel mit dir selbst ohne Netz“. Auf geht’s, Übung macht den Meister!
• Zum Einstieg bietet sich die Einbeziehung von Bodentickern an: 1x Jonglieren rechter Spann -> 1x Bodenticker -> 1x rechte Fußaußenseite -> 1x Bodenticker usw. • Jetzt wird es schwieriger: Ändert unser „Hacke-Spitze“ doch einmal wie folgt ab: 2x Jonglieren rechter Spann -> 1x rechte Fußaußenseite usw. • Wer schafft es mit dem „schwachen Fuß“? • Regelmäßiger Wechsel zwischen rechtem und linkem Fuß. • Wettbewerb: Wer schafft die meisten Jongliertipper „Hacke-Spitze“?
(nach oben)
|
Hackenstart
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Hier zeigen wir dir eine neue Möglichkeit, den Ball hochzunehmen und mit dem Jonglieren zu beginnen. Platziere (als Rechtsfüßer) den Ball so auf dem Boden, dass er mittig vor dir und nur wenige Zentimeter von deiner linken Fußspitze entfernt liegt. Schwinge nun das rechte Spielbein kurz nach vorne und kicke die Kugel mit deiner rechten Hacke so auf den linken Innenspann, dass der Ball vor dir in die Höhe springt. Anschließend kannst du dann sofort mit dem Jonglieren durchstarten. Schau dir dazu auch das Technik-Puzzle an! Dort siehst du die richtige Fußstellung ganz genau!
• Spiel mit einem Partner einen Wettbewerb aus: Wer schafft es bei zehn Versuchen öfter, den Ball ins Jonglieren zu bringen? • Gelingt dir der Hackenstart auch mit dem anderen, schwächeren Fuß? • Verbinde den Jonglierauftakt auch mit einer anderen Übung aus der fD21-Ballschule! • Anstatt den Ball wie bei unserer Übung vor dem Spielbein hochzuticken, kannst du auch versuchen, den Ball hinter dem Spielbein hochzunehmen. Diesen Trick nennt man dann Maradona-Flick.
• Bei dieser Übung ist Feingefühl gefragt, das erst durch häufiges Wiederholen entwickelt wird. Weicht die Aufprallfläche auf dem Spann auch nur leicht ab, verspringt der Ball. • Beim Hackenstart ist es wichtig, dass der Kick mit der Ferse recht schnellkräftig und dynamisch erfolgt, damit der Ball auch den nötigen Impuls erhält. • Insbesondere "Eröffnungstricks“, die das Jonglieren einleiten, lösen bei Beobachtern immer wieder großes Staunen aus ("Wie hat er das denn gemacht!?“). • Zudem haben diese Jonglieraktionen einen hohen Aufforderungscharakter für junge Kicker.
(nach oben)
|
Handarbeiter
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Für dieses Kunststück brauchst du einen Fußball und einenTennisball. In jede Hand nimmst du einen Ball und versuchst zunächst im Stand folgende Aufgaben zu lösen: - Beide Bälle gleichzeitig hochwerfen und wieder fangen. - Beide Bälle gleichzeitig auf den Boden prellen (nur bei hartem Untergrund). - Einen Ball prellen, den anderen hochwerfen. - Die gleichen Aufgaben mehrfach mit der jeweils anderen Handausführen. - Die Aufgaben so ausführen, dass die Bälle immer mit der jeweils anderen Hand gefangen werden.
- Alle Aufgaben im lockeren Lauf durchführen. - Wer schafft die Kunststücke auf einem Bein stehend oder hüpfend? - Sind die Aufgaben mit geschlossenen Augen zu schaffen? - Den Ball so spielen, dass er nach einer halben oder ganzen Körperdrehung wieder gefangen werden kann.
- Diese Übung schult vor allem die Auge-Hand-Koordination, die Rhythmusfähigkeit und die Konzentration. - Statt des Tennisballs kann auch ein zweiter Fußball verwendet werden. Das verringert jedoch den Schwierigkeitsgrad. - Die Spieler sollten aufgefordert werden, eigene Kunststücke mit diesen 2 Bällen zu kreieren. - Diese Übung bereitet weitere koordinative Bewegungsaufgaben mit höherem Schwierigkeitsgrad vor ("Handdribbler“, "Alleskönner“), die in loser Folge hier erscheinen werden.
(nach oben)
|
Handdribbler
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Probier’ mal aus, wie gut du mit 2 Bällen gleichzeitig umgehen kannst! Einen Ball (Fußball) führst du im Gehen mit dem Fuß und mit dem anderen (Tennisball) führst du folgende Aufgaben aus: • Der Ball umkreist den Körper. • Den Ball einhändig hochwerfen und wieder fangen. • Den Ball hochwerfen und hinter dem Rücken wieder fangen. • Den Ball hochwerfen, hochköpfen und wieder fangen. • Den Ball auf den Boden prellen. • Die gleichen Aufgaben mehrfach mit der anderen Hand ausführen. • Nach jeder Aktion die Hand wechseln.
• Das Lauftempo langsam steigern. • Einen Parcours abstecken (Dreieck, Viereck, Slalom), der durchlaufen werden muss. • Köperdrehungen mit in die Aufgabe einbauen: z.B. Dribbeln - Ball hochwerfen – ganze Drehung – Ball fangen. • Während des Dribbelns Kombinationen ausführen, z.B. Ball mit links hochwerfen – köpfen – mit rechts fangen, Ball hochwerfen – Fintierbewegung/Dribbelaufgabe – Ball fangen. • Statt des Tennisballs einen zweiten Fußball verwenden.
• Diese Übung schult vor allem die Auge-Hand- und Auge-Fuß-Koordination sowie die Konzentration. • Diese Übung bereitet weitere koordinative Bewegungsaufgaben mit höherem Schwierigkeitsgrad vor ("Alleskönner“). • Für eine gleichmäßige Schulung beider Körperseiten ist bei jeder Übung auf einen Fuß- und Handwechsel zu achten. • Die Spieler dazu auffordern, eigene Kunststücke zu erfinden.
(nach oben)
|
Hochschneppern
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Mit dem Hochschneppern kannst du einen auf dem Boden liegenden Ball hoch spielen und direkt weiter jonglieren. Stell dazu deine Füße zunächst schulterbreit auf - deine Fußspitzen zeigen schräg nach außen (so wie beimStummfilm-Star Charlie Chaplin). Der Ball liegt zwischen den Füßen. Wenn du jetzt die Fußspitzen ganz schnell nach innen führst und unter den Ball kommst, „schneppert“ die Kugel kurz hoch und du kannst sofort jonglieren. Schau dir auch das Technik- Puzzle an, dort siehst du die richtige Fußstellung ganz genau.
• Spiele mit einem Partner einen Wettbewerb aus. Wer schafft es bei 10 Versuchen öfter, den Ball ohne Bodenkontakt ins Jonglieren zu bringen? • Berücksichtige beim anschließenden Jonglieren auch den schwächeren Fuß! • „Schnepper“ den Ball hoch, jongliere 2- bis 3-mal und schieß volley auf ein Tor mit Torhüter. Wer erzielt die meisten Treffer? • Führe die Aktion synchron (zeitgleich) mit einem Mitspieler durch (z.B. gleichzeitig auf Kommando beginnen, 5x jonglieren und dann mit einem gemeinsamen “Hepp“ den jeweils eigenen Ball fangen!).
Geschicklichkeitsaufgaben mit Ball motivieren zur Nachahmung und verbessern quasi ‚ganz nebenbei’ das Ballgefühl. Insbesondere Jonglieraufgaben, die man sich von bekannten Stars abschauen kann, haben einen hohen Anreiz auf junge Kicker. Beachten Sie die Lage des Balles. Dieser sollte nicht zu weit hinten (zwischen den Fersen), sondern eher vorne in Höhe der Zehen liegen. Die Fußballen sollten Bodenkontakt behalten, um unter den Ball zu kommen und ein Einklemmen des Balles zu verhindern.
(nach oben)
|
Jonglieren mit einem Partner
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Du wirfst den Ball kurz an und spielst ihn mit demSpann zu deinem Partner. Achte darauf, dass der Ball mindestens Kopfhöhe erreicht. Dein Partner nimmt den Ball in der Luft mit Oberschenkel, Kopf, Brust oder Spann an. Anschließend fängt er ihn und spielt dir den Ball zu. Wenn ihr diese Vorübung einige Male durchgeführt habt, steigert ihr den Schwierigkeitsgrad. Zwei oder drei Kontakte sind dann gefordert. Beispiele: - Annahme mit dem Kopf, hochspielen mit dem Oberschenkel, fangen; - Annahme mit dem Oberschenkel, hochspielen mit dem Spann, fangen; - Annahme mit der Brust, hochspielen mit dem Oberschenkel, hochspielen mit dem Kopf, fangen.
Zuspiel ohne Fangen Nun dürft ihr den Ball nicht mehr fangen! Nach der Ballannahme mit Oberschenkel, Kopf, Brust oder Spann sind noch ein bis drei weitere Kontakte erlaubt (je nach Absprache), dann muss der Ball zum Partner zurück gespielt werden. Wie häufig wandert der Ball hin und her, ohne den Boden zu berühren? Auch hier gilt: Übung macht den Meister.
Übungen und Spiele mit einem Partner sind sehr wichtig. Euer Ehrgeiz wird geweckt und jeder kann vomanderen lernen. Bei den Jonglierübungen und Spielen ist der erste Ballkontakt sehr wichtig. Er bestimmt, ob du den Ball in den Griff bekommst oder nicht. Achte auch auf folgende Punkte, wenn der Ball aus der Luft zu dir kommt: • Bewege dich richtig zum Ball - wenn notwendig mache ein, zwei Schritte zum Ball hin. • Behalte den Ball dabei ständig im Auge und lass ihn nicht zu weit wegspringen, damit du ihn sofort wieder kontrolliert spielen kannst. • Spiel den Ball gefühlvoll (richtige Richtung, Höhe und Geschwindigkeit) zum Partner. Mit Geduld und Übung entwickelst du sicherlich das notwendige Ballgefühl.
(nach oben)
|
Jonglieren mit einem Partner
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Du wirfst den Ball kurz an und spielst ihn mit dem Spann zu deinem Partner. Achte darauf, dass der Ball mindestens Kopfhöhe erreicht. Dein Partner nimmt den Ball in der Luft mit Oberschenkel, Kopf, Brust oder Spann an. Anschließend fängt er ihn und spielt dir den Ball zu. Wenn ihr diese Vorübung einige Male durchgeführt habt, steigert ihr den Schwierigkeitsgrad. Zwei oder drei Kontakte sind dann gefordert.
Beispiele: - Annahme mit dem Kopf, hochspielen mit dem Oberschenkel, fangen; - Annahme mit dem Oberschenkel, hochspielen mit dem Spann, fangen; - Annahme mit der Brust, hochspielen mit dem Oberschenkel, hochspielen mit dem Kopf, fangen.
Zuspiel ohne Fangen
Nun dürft ihr den Ball nicht mehr fangen! Nach der Ballannahme mit Oberschenkel, Kopf, Brust oder Spann sind noch ein bis drei weitere Kontakte erlaubt (je nach Absprache), dann muss der Ball zum Partner zurück gespielt werden. Wie häufig wandert der Ball hin und her, ohne den Boden zu berühren? Auch hier gilt: Übung macht den Meister.
Übungen und Spiele mit einem Partner sind sehr wichtig. Euer Ehrgeiz wird geweckt und jeder kann vom anderen lernen. Bei den Jonglierübungen und Spielen ist der erste Ballkontakt sehr wichtig. Er bestimmt, ob du den Ball in den Griff bekommst oder nicht.
Achte auch auf folgende Punkte, wenn der Ball aus der Luft zu dir kommt: • Bewege dich richtig zum Ball - wenn notwendig mache ein, zwei Schritte zum Ball hin. • Behalte den Ball dabei ständig im Auge und lass ihn nicht zu weit wegspringen, damit du ihn sofort wieder kontrolliert spielen kannst. • Spiel den Ball gefühlvoll (richtige Richtung, Höhe und Geschwindigkeit) zum Partner. Mit Geduld und Übung entwickelst du sicherlich das notwendige Ballgefühl.
|
Jonglierkreisel
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Bei dieser Jonglieraufgabe für Könner musst du aufpassen, dass dir nicht schwindelig wird. Nimm die Kugel mit dem Fuß hoch und jongliere etwa in Bauchhöhe. Sobald du den Ball gut kontrollierst, kicke ihn einige Meter über Kopfhöhe steil nach oben (3 bis 5 Meter). Schaffst du es, dich nach dem Hochkicken einmal schnell um die eigene Achse zu drehen, deinen Ball sofort danach wieder zu kontrollieren und direkt weiter zu jonglieren? Für jede gelungene Drehung während des Jonglierens gibt es einen Wertungspunkt. Wer von euch erreicht die meisten Punkte?
Drehrichtung ändern
Dreh dich auch einmal in die andere Richtung nach dem Hochkicken. „Könner“ wechseln nach jedem Hochkicken jeweils ihre Drehrichtung.
Andere Zusatzaufgaben
Anstatt sich einmal um die eigene Achse zu drehen, kannst du auch andere Aufgaben lösen: - Mit den Händen kurz auf den Boden tippen. - Einen zweiten, vom Partner zugespielten/zugeworfenen Ball schnell mit dem Fuß zurückpassen. Schnell die Zahlen erkennen und ausrufen, die ein Partner mit seinen Fingern anzeigt.
Tipps für das Hochkicken Achten Sie darauf, dass die Spieler den Ball nicht seitlich, sondern senkrecht steil nach oben spielen. Wird der Ball dabei zu hoch gekickt, ist der Übergang in das Jonglieren recht anspruchsvoll. Bei Bällen, die allerdings nicht hoch genug gekickt werden, ist es schwierig, sich schnell genug zu drehen. Methodische Hinweise Da diese Jonglieraktion nicht ganz so einfach ist, hier zwei Tipps: - Zunächst mit einer Drehung aus dem Anwerfen beginnen. - Nach dem Hochkicken den Ball ruhig einmal aufprellen lassen, bevor weiterjongliert wird.
|
Jonglierrakete
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Wie gut kannst du den Ball jonglieren? Hier musst du den Ball in der Luft halten und darfst ihn dabei nur mit den Füßen spielen. Aber das allein ist noch nicht genug. Du musst die Anzahl der Kontakte je Fuß nach folgendem Muster steigern: 1x rechts - 1x links, 2x rechts – 2x links, 3x rechts – 3x links, 4x rechts – 4x links usw. Sobald der Ball den Boden berührt oder du ihn mit einem anderen Körperteil berührst, musst du wieder von vorne anfangen. Geht deine "Rakete" über 10 hinaus?
• Versuche, beim Jonglieren vorwärts zu gehen.
• Kombiniere nun Fuß und Oberschenkel nach folgendem Muster, wobei links und rechts keine Rolle spielt: 1x Fuß – 1x Oberschenkel, 2x Fuß – 2x Oberschenkel, 3x Fuß – 3x Oberschenkel usw.
• Kombiniere wieder Fuß und Oberschenkel, und beachte dieses Mal die Folge von links und rechts: 1x rechter Fuß – 1x rechter Oberschenkel, 1x linker Fuß – 1x linker Oberschenkel, 2x rechter Fuß – 2x rechter Oberschenkel, 2x linker Fuß – 2x linker Oberschenkel, 3x rechter Fuß – 3x rechter Oberschenkel, 3x linker Fuß – 3x linker Oberschenkel usw.
• Du musst bei einem Fehler nicht wieder von vorne beginnen, sondern darfst bei der zuletzt geschafften Stufe weitermachen.
• Die Aufgabe stellt hohe Anforderungen an die Koordination und das Ballgefühl. Daher ist es oft besser, mit leichteren Vorübungen zu beginnen.
• Einfacher ist es z.B., wenn der Ball nach jedem Hochspielen einmal den Boden berühren darf.
• Außerdem kann man zunächst erlauben, dass der Ball nach jeder neuen Stufe aufgefangen werden darf.
• Das Ziel sollte sein, sich von Woche zu Woche zu steigern, das heißt, seinen persönlichen Rekord stetig zu verbessern.
|
Jonglieren im Wettkampf
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Beweis stellen. Dazu braucht ihr noch nicht einmalein Netz. Es eignen sich besonders gut: große Parkplätze von Einkaufszentren (nach Geschäftsschluss) sowie von Schulen und Sporthallen am Nachmittag. Dort könnt ihr häufig ungestört spielen und vorhandene Linien nutzen. Ein Hartplatz oder ein Wiese eignet sich aber auch sehr gut. Dosen oder Taschen grenzen das Spielfeld ein. Es sollte ungefähr fünf mal fünf Meter groß sein.
Sicherheit: Bevor ihr jedoch anfangt, solltet ihr auf jeden Fall sicher sein, dass in der Nähe eures Spielfeldes keine Autos stehen oder vorbei fahren. Spielregeln • Das Spiel beginnt mit einem Spannstoß aus der Hand. • Der Ball muss mindestens bis zur Kopfhöhe hoch fliegen und darf nur einmal im Spielfeld aufspringen. • Spielt den Ball nach dem Aufspringen mit einem Kontakt mit dem Fuß, Oberschenkel oder Kopf wieder hoch bis zur Kopfhöhe. • Nach jedem Fehler (Ball im Aus oder zu niedrig, Doppellberührung) erhält der gegnerische Spieler einen Punkt und das Aufgaberecht. • Ergänzungsregel 1: Nach dem Aufspringen darf der Ball beliebig oft mit dem Fuß, Oberschenkel oder Kopf berührt werden, bevor er wieder hoch gespielt wird. Jetzt zeigt sich, ob ihr das Ball-Jonglieren gut geübt habt. • Ergänzungsregel 2: Der Ball darf nicht mehr auf dem Boden aufspringen.
Wertungsmöglichkeit: - Sieger ist der Spieler, der nach 1,2 oder 5 Minuten die meisten Punkte erzielt. - Oder: Sieger ist, wer zuerst 15 Punkte erreicht.
Zwei gegen zwei a) Mixed (Junge und Mädchen gegen Junge und Mädchen) b) Zwei Jungen gegen zwei Mädchen Wichtig: Spielt den Ball immer in einer festen Reihenfolge, damit jeder Spieler beteiligt ist.
Fußballtennis ohne Netz im Training
Je nach den Fähigkeiten der Spieler sind unterschiedliche Aufgabenstellungen möglich. So könnte der Trainer die Schusstechnik (Innenseite, Vollspann, Innenspann, Außenspann) die Ballannahmetechnik (Spann,Innenseite, Außenseite, Oberschenkel, Brust, Kopf) vorgeben. Methodische Hinweise - Die Spieler können spaß- und erlebnisorientiert Motivation für ihr weiteres Training gewinnen. - Die Spieler erhalten Anregungen, wie sie in ihrer Freizeit selbstgesteuert und selbstständig spielen können.
|
Keeperrolle
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Die Übung fördert insbesondere die Gewandtheit und Geschicklichkeit von Torhütern. Aber auch Feldspieler sollten sich zur Nachahmung aufgefordert fühlen. Schnapp dir also einen Ball und setz dich im Langsitz (also mit gestreckten Beinen) hin. Prelle den Ball seitlich neben dir fest auf den Boden. Dreh dich sofort zur Prellseite hin um deine Körperlängsachse und rolle unter dem Ball hindurch. Fange den Ball im Langsitz vor der Brust wieder auf, ehe er den Boden berührt. Wer von euch schafft bei 10 Versuchen die meisten Fangaktionen?
• Prelle den Ball auch auf der anderen Seite auf und rolle dich zu dieser Seite unter dem Ball hindurch. • Verbinde nacheinander mehrere Rollaktionen (z.B. Prellen links-> Rollen nach links-> Fangen-> Prellen rechts-> Rollen nach rechts-> Fangen usw.). Wer schafft die meisten gelungenen Fangaktionen? • Verbinde die Aktion auch mit anderen Torhüterübungen (z.B. bei Zuwurfübungen auf dem Boden eine "Keeperrolle“ einbauen!).
• Achten Sie darauf, dass der Ball möglichst gerade aufprellt und senkrecht nach oben fliegt. Nur dann ist es im Langsitz möglich, den Ball auch wieder aufzufangen. • Bei Ungeübten darf der Ball vor dem Auffangen auch einmal auf den Boden ticken.
|
Keeperrolle 2
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Du kennst bestimmt folgende Aufwärm-/Abrollübung: Ein Anwerfer steht mit Ball vor dem Torhüter, der sich im Langsitz mit gestreckten, leicht gegrätschten Beinen befindet. Der Torhüter rollt jeweils im Wechsel zur linken und rechten Seite ab und fängt dabei den vom Mitspieler zugeworfenen Ball, den er immer sofort zum Partner zurückwirft. Versuch nun doch mal, dich nach dem Abrollen und Ballrückwurf zum Partner in Rückenlage einmal um die eigene Achse zu drehen! Erst danach erfolgt dann der nächste Zuwurf vom Anwerfer. Dein Bewegungsablauf sieht dann wie folgt aus: 1. Abrollen und Fangen nach links 2. Ballrückwurf 3. Komplette Körperdrehung nach rechts 4. Abrollen und Fangen nach rechts 5. Ballrückwurf 6. Komplette Körperdrehung nach links
• Verbinde direkt nacheinander mehrere Keeperrollen. Wer schafft in einer bestimmten Zeit die meisten gelungenen Aktionen? • Halte den Ball nach dem Anwerfen fest, anstatt ihn zurückzuwerfen. Führe eine Rolle um die eigene Achse durch, indem du deine Arme über den Kopf streckst und dabei den Ball mit den Händen festhältst. Wirf erst danach den Ball wieder zum Mitspieler zurück. Anschließend erfolgt die nächste Aktion zur anderen Seite. • Der Anwerfer kündigt erst kurz vor dem Ballzuwurf an, zu welcher Seite der Torhüter abrollen soll.
• Achten Sie darauf, dass der Spieler die Abrolltechnik sauber ausführt: - Körperspannung halten und sanft seitlich abrollen (d.h. über die Hüfte, Körperseite und die Schulter). Nicht auf die Seite „plumpsen“ oder in Rückenlage fangen! - Nicht den Ellbogen beim Abrollen aufsetzen! - Ball schnell sichern und zur Brust ziehen! - Oberes Bein beim Abrollen anwinkeln, indem das Knie zur Brust zeigt!
|
„Knotenschuss“
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Die hier vorgestellte Schusstechnik gleicht eher einem "Kunstschuss", der sehr gerne vom portugiesischen Nationalspieler Ricardo Quaresma gezeigt wird. Diese Art, den Ball zu treten, ist auch als "Rabona" oder auch als "Knotenschuss" bekannt. Dieser kommt zwar im Spiel eher selten vor, sieht jedoch sehr spektakulär aus. So geht's: Rechtsfüßer laufen einige Schritte an und setzen ihr linkes Standbein nicht links, sondern rechts neben dem ruhenden Ball auf! Das rechte Schussbein wird dabei von hinten mit Schwung um das linke Standbein herumgeführt und trifft den Ball abschließend mit dem Spann. Geübten Kickern gelingt es dabei durchaus, einen recht harten Schuss loszulassen. Übung macht den Meister!
· Unter dem Motto "Der Weg ist das Ziel" führt auch das Ausprobieren dieser Aktion zur Verbesserung der Koordination. · Zu Beginn im Stand erst einmal die ungewohnte Fußstellung einnehmen. · Diese Aktion sieht man im Internet in Fußballvideos oft von bekannten Fußballspielern und reizt so zur Nachahmung z.B. auf http://www.youtube.com · Diese Aktion könnte man z.B. mit dem Techniktraining verbinden, bei der Aufwärmung oder abschließend beim Trainingsausklang mit berücksichtigen.
|
Kopfjonglage
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Wie gut spielst du den Ball mit dem Kopf? Du stehst in einem kleinen markierten Kreis oder Quadrat. Versuche nun den Ball so oft wie möglich mit der Stirn hoch zu spielen, ohne dein Feld zu verlassen. Nach dieser Vorübung versuche mit einem Partner folgendes Spielchen: Während einer von euch den Ball mit dem Kopf in der Luft hält, läuft der andere einmal um den Jongleur herum. Danach wird der Ball übergeben oder sogar geköpft und die Rollen werden getauscht.
• Der Partner macht während der Kopfjonglage eine Rolle vorwärts und bekommt dann seinerseits den Ball für die Jonglage zugespielt. • Versuche den Ball mit dem Kopf in der Luft zu halten und dabei vorwärts zu gehen. • Versuche den Ball mit dem Kopf in der Luft zu halten und dich dabei zu drehen. • Solange einer von euch den Ball mit dem Kopf in der Luft hält, muss der andere eine gymnastische Aufgabe erfüllen: z.B. Liegestütz, Hampelmann, Strecksprünge, Sit-Ups usw. Je länger du den Ball oben hältst, desto mehr muss dein Partner „arbeiten“. • Du stehst deinem Partner gegenüber. Spiele den Ball einmal mit dem Kopf hoch und danach sofort mit dem Kopf zu deinem Partner. Dieser versucht den Ball mit dem Kopf hoch zu spielen und ebenfalls mit demzweiten Kontakt zurückzuspielen.
• Zu Beginn kann auch ohne Bewegungseinschränkung durch ein Feld geübt werden. • Nach Möglichkeit leichte Bälle verwenden. • Darauf achten, dass der Ball mit der Stirn getroffen wird und die Augen geöffnet sind. • Hier geht es eher um das Ballgefühl mit dem Kopf als um einen wuchtigen Kopfstoß, bei dem eine Bogenspannung des Körpers wichtig wäre. • Die Spieler ermuntern, persönliche Rekorde aufzustellen. • Lob ist wichtig und Motivation für weiteres Üben!
|
Maradona-Flick
|
Beschreibung
| Coaching Tipp
Spektakuläre Jonglier-Tricks erfordern ein ausgezeichnetes Ballgefühl. Man muss den Ball präzise und sicher nach oben spielen und kleine Fehler blitzschnell ausgleichen. Ebenso schwierig sind Eröffnungs-Tricks (Flicks), mit denen du den Ball nach oben beförderst, bevor du jonglierst. Der Maradona-Flick: Diesen Eröffnungs-Trick hat Maradona zum ersten Mal vor einem Spiel im Fernsehen gezeigt. Viele Fußballfans haben sich gefragt: “Wie hat der das nur gemacht?“ Mit etwas Übung wirst du den „Maradona-Flick“ auch bald perfekt vorführen können. Wie funktioniert der Maradona-Flick genau? Der Ball liegt vor dir und du möchtest ihn auf spektakuläre Art nach oben befördern. Mit dem Spielbein (hier rechtes Bein) holst du etwas Schwung und kickst den Ball mit der Hacke zum Standbein zurück. Gleichzeitig hebst du beim Absetzen das Spielbeines den Ball mit dem anderen (hier: linken) Fuß nach oben. Führe diese Bewegung sehr schnell und dynamisch aus, sonst fliegt der Ball nicht hoch genug. Anschließend beginnst du sofort mit dem Jonglieren.
Das Geheimnis beim Maradona-Flick, wie bei Flicks im Allgemeinen, heißt üben, üben, üben. Von zentraler Bedeutung ist die Dynamik in der Ausführung, ansonsten kann der Ball nach dem „Kick“ nicht die nötige Höhe zum Weiterjonglieren erreichen. Nichtsdestotrotz kann zu Beginn der Ablauf langsam eingeübt werden, um sich den Bewegungsablauf einzuprägen und vor allem ein Gefühl für das „Springenlassen“ des Balles zu entwickeln. Auch bei den Flicks gilt: Vormachen ist hilfreicher als lange Erklärungen. Wenn Sie als Trainer diesen Trick nicht vormachen können, so findet sich meist in jeder Mannschaft ein Spieler mit besonderem Ballgefühl, der den Trick beherrscht und zeigen kann. Sehen Ihre Spieler erst einmal, wie „cool“ der Trick aussieht, entwickeln sie schnell Ehrgeiz und Motivation, den Flick auch beherrschen zu wollen. Dann werden die Spieler nicht müde, vor jedem Trainingsbeginn oder in Pausen zu üben, üben, üben…
|
Multi-Kick-Ball 1
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Ballannahme in der Luft Du wirfst den Ball nach vorne auf den Boden. Wenn er zu dir zurückkommt, kontrollierst du ihn mit dem Oberschenkel, der Brust oder der Innenseite. Ändere Wurfgeschwindigkeit und Wurfrichtung ständig, damit der Ball dir immer neue Aufgaben vorgibt. Dadurch lernst du, hohe Bälle auch im Wettkampf schnell zu kontrollieren und zu verarbeiten..
Ballan- und Mitnahme Im modernen Fußball hat ein Spieler selten Zeit, den Ball in Ruhe anzunehmen und dann unbedrängt zu spielen. Häufig kommt ein Gegenspieler angestürmt und setzt dich unter Druck. Dann musst du in der Lage sein, den Ball sofort vom Gegner wegzuziehen. Diese Ballmitnahme kannst du auch sehr gut mit dem MultiKickBall üben. Spiel ihn nach vorne und nimm ihn sofort nach links oder rechts zu Seite mit.
Häufiges Wiederholen von Basisbewegungen ist sehr wichtig, damit die Spieler die Sicherheit gewinnen, die sie im Wettkampf benötigen, um Fehler zu vermeiden. Besonderheit des Multi-Kick-Balles: • Der Multi-Kick-Ball ermöglicht ein realistisches Training wie mit einem Partner zu Hause, in der Schule oder im Vereinstraining. • Eine Spezialbefestigung bringt den Ball immer in den Schussbereich zurück. • Ein hochwertiger Ball (nicht Schaumstoff oder Gummiball) vermittelt das Gefühl am Fuß, dass man braucht, um den Ball auch im Spiel im Tor zu versenken.
Der Multi-Kick-Ball verbessert: • Ballannahme • Schusstechniken: Innenseite, Innen-, Außen- und Vollspann, Schüsse aus der Drehung, Volleyschüsse. • Fangtechniken des Torwarts • Gleichgewichtsgefühl • Reaktion mit Ball • Kondition speziell für Fußballer Wichtig: Der Multikickball fördert das Ballgefühl mit links und rechts.
|
Multi-Kick-Ball 2
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Ball abschirmen und Gegner abblocken Binde dir den MultiKickBall um und geh mit einem Partner (Vater/Freund) zusammen. Schieß den Ball flach nach vorne und schirm den zurück kommenden Ball vor dem Gegner ab. Nimm ihn zuerst mit der Innenseite nach links oder rechts mit. Der Partner sollte erst wenig eingreifen, dann immer mehr Druck auf dich ausüben. Ändere Schussgeschwindigkeit und Richtung ständig, damit du immer neue Spielsituationen schaffst. Dadurch lernst du, einen Ball in einem kleinen Wettkampf unter Bedrängnis abzuschirmen und zu verarbeiten. Du kannst den Ball auch mit der Außenseite zur Seite wegziehen.
Mitnahme in der Luft Du stehst im Spiel häufig unter Zeitdruck, ein Gegner bedrängt dich und der Ball fliegt auf dich zu. Du musst dann in der Lage sein, den Ball in Ruhe (mit Brust oder Oberschenkel) an- und zur Seite mitzunehmen.
Der MultiKickBall ersetzt einen Zuspieler und ermöglicht ein intensives Üben von Zweikampfsituationen. Dadurch lernen die Spieler, den Gegner abzublocken und gewinnen die Sicherheit, die sie in der Wettkampfsituation benötigen.
Wichtig: Diese Übungen eignen sich hervorragend zu einem intensiven Training für die Spielsituation Gegner im Rücken. Nach einer festgelegten Zeit oder Anzahl von Schüssen wechseln die Spieler ihre Position. Besonderheit des Multi-Kick-Balles: • Der Multi-Kick-Ball ermöglicht ein realistisches Training wie mit einem Partner zu Hause, in der Schule oder im Vereinstraining. • Eine Spezialbefestigung bringt den Ball immer in den Schussbereich zurück. • Ein hochwertiger Ball (nicht Schaumstoff oder Gummiball) vermittelt das Gefühl am Fuß, dass man braucht, um den Ball auch im Spiel im Tor zu versenken.
Der Multi-Kick-Ball verbessert: • Ballannahme • Schusstechniken: Innenseite, Innen-, Außen- und Vollspann, Schüsse aus der Drehung, Volleyschüsse. • Fangtechniken des Torwarts • Gleichgewichtsgefühl • Reaktion mit Ball • Kondition speziell für Fußballer Wichtig: Der Multikickball fördert das Ballgefühl mit links und rechts.
|
Multi-Kick-Ball 3
|
Beschreibung
| Variationen
Hackentricks und Pässe hinter dem Standbein! Tricks erfordern viel Übung, damit sie auch im Spiel klappen. Ganz besonders wichtig ist dazu auch deine Fähigkeit, das Gleichgewicht zu halten. Mit dem MultiKickBall kannst du Tricks sehr häufig wiederholen, weil der Ball immer wieder zurückkommt. Wenn du dabei auf einem Bein stehen bleibst, ohne zu wackeln oder zur Seite zu hüpfen, schulst du so ganz nebenbei auch deine Körperkontrolle und dein Gefühl für ein stabiles Gleichgewicht. Dies ist wichtig, um im Spiel eine ideale Position zum Ball zu halten, auch wenn ein Gegner schiebt oder drückt.
Nutze Alltagsgegenstände! Mit einem MultiKickBall und deinem Skateboard kannst du sehr gut dein Gleichgewichtsgefühl verbessern. Wenn du kein Skateboard hast, nimmst du einfach einen Sprudelkasten und stellst dich drauf. Stelle dich mit der ganzen Sohle auf das Skateboard, schieße den Ball nach vorne und fange ihn wieder, ohne herunter zu fallen. Dazu musst du mit dem Standbein das Gleichgewicht kontrollieren. Wichtig ist auch, dass deine Schusstechnik bei dieser Übung nicht leidet. Achte auf die richtige Fußhaltung (Fußgelenk festgestellt) und halte deinen Oberkörper aufrecht (nicht zu weit nach vorne neigen!).
Pässe mit der Innenseite Deine Schusstechnik solltest du ständig wechseln. Hier siehst du das Spiel mit der Innenseite. Karina spielt den Ball aus der Hand mit der Innenseite nach vorne und fängt ihn wieder. Wenn du dies mehrmals wiederholt hast, versuche es direkt, also ohne zu fangen. Spiel den Ball zuerst nur mit einem Fuß, denn ein Beinwechsel ist nicht so leicht. Doch mit etwas Übung wird dir auch das gelingen. Also, los geht's! Ballannahme unter erschwerten Bedingungen: Übe aber auch die Ballannahme mit der Innenseite, dem Spann, der Brust oder dem Oberschenkel auf dem Skateboard oder Sprudelkasten.
|
Nackenaufleger
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
versuchst, den Ball in deinem Nacken zu platzieren. Ziel ist, durch entsprechendes Gleichgewicht halten den Ball so auszubalancieren, dass dieser nicht auf den Boden fällt. Wirf den Ball zu Beginn mit beiden Händen vorsichtig von vorne über den Kopf nach hinten. Mach sofort einen Schritt unter den Ball hindurch nach vorne und beuge dich mit seitlich ausgestellten Oberarmen vor, so dass der zuvor angeworfene Ball in einer "Mulde“ im Nacken aufgefangen wird bzw. dort liegen bleibt. Im Video siehst du genau, wie es funktioniert. Sobald dir dies gelingt, drehst du dich anschließend mit kleinen Schritten einmal um die eigene Achse, ohne dabei die Ballkontrolle zu verlieren.
• Könnern gelingt es, mit dem Ball im Nacken im "Zeitlupentempo“ in die tiefe Hocke zu gehen, die Hände auf den Boden aufzusetzen und einen Liegestütz anzuhängen. Danach gehst du wieder hoch in die Ausgangsstellung. • Gute Techniker schaffen es sogar, während des "Nackenauflegers“ das T-Shirt auszuziehen, ohne dass der Ball wegrollt. • Sobald dir die Basis-Übung gelingt, versuche durch eine Schleuderbewegung den im Nacken ruhenden Ball wieder so nach vorne zu bringen, dass du sofort mit deinem Ball weiterjonglieren kannst. • Auch hierbei ist ein Wettkampf möglich: Zwei Spieler kicken sich ihren Ball jeweils in ihre "Nackenmulde“ und schleudern diesen dann sofort wieder zurück zum Jonglieren. Sofort erfolgt der nächste Kick nach hinten. Welchem Spieler gelingen zuerst fünf (oder mehr) Aktionen hintereinander?
• Achte auf deine Körperhaltung: Füße stehen schulterbreit, Knie leicht gebeugt, Oberkörper nach vorne geneigt, Kopf leicht nach hinten gebeugt und Arme in Seithalte, so dass am oberen Rücken eine kleine “Nackenmulde“ entsteht. • Zu Beginn erst einmal mit langsamen Tempo beginnen und die Aktion insgesamt nicht zu hektisch ausführen. • Steigere den Schwierigkeitsgrad wie folgt: Es bietet sich an, anfangs erst einmal aus dem Stand heraus mit einem im Nacken ruhenden Ball das Gleichgewicht halten zu üben. Danach erfolgt ein Anwurf mit beiden Händen über den Kopf nach hinten. Anschließend anwerfen und mit dem Fuß vorsichtig nach hinten-oben in die "Nackenmulde“ schießen. Zuletzt aus dem Jonglieren heraus den Ball ins Ziel kicken.
|
Okocha-Trick
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Mit dem Okocha-Trick kannst du einen Gegner sehr alt aussehen lassen. Aus dem Dribbling heraus klemmst du den Ball hinter dir ein und schleuderst ihn über den Gegner. Anschließend sprintest du um ihn herum und nimmst den Ball kurz an. Es folgt eine Flanke oder am besten ein Tor. Viel Erfolg dabei!
Vorübungen zum Okocha-Trick Dribble frei im Raum. Der Okocha-Trick beginnt mit dem Einklemmen des Balles. Drücke den Ball mit dem linken gegen den rechten Fuß. Dann rollst du ihn am Unterschenkel nach oben. Mit einem Schwung schleuderst du den Ball über den Kopf nach vorne. Drehe dich schnell und nimm den Ball an. Wenn du dies schaffst, bevor der Ball den Boden berührt, bist du super. Spätestens nach einem Bodenkontakt solltest du ihn jedoch verarbeitet haben.
Nun siehst du den Okocha-Trick aus einem anderen Blickwinkel. Hier siehst du das Einklemmen und Hochrollen sehr gut. Mit dem rechten Bein schleudert Christian den Ball kraftvoll über seinen Kopf. Die Ballannahme richtet sich nach der Flugkurve. Entweder du nimmst ihn mit dem Oberschenkel oder dem Fuß (Spann) an.
Den Okocha-Trick übst du am besten erst frei im Raum, dann mit einem Freund, zuerst im Stand, dann in der Bewegung. Besonders das Hochrollen den Balles am Unterschenkel ist nicht so einfach. Wenn der Ball nass ist, kann es passieren, dass er am Unterschenkel wegrutscht. Je besser und kontrollierter du den Ball schleudern kannst, desto eher wird dir der Trick gelingen. Achte aber darauf, dass der Ball nicht nur hoch, sondern auch weit fliegt. Du möchtest ja mit dem Okocha-Trick einen Gegner überwinden.
|
Passkönig
|
Beschreibung
| Variationen
Erfolgreiche Spieler wie Zidane, Ballack oder Deisler haben ein hervorragendes Ballgefühl. Deswegen können Sie exakte Pässe zum Mitspieler kicken und zugespielte Bälle sicher und kontrolliert an- bzw. mitnehmen. Damit auch du dich bei diesen Aktionen verbesserst, such dir als „Partner“ eine Wand (Abstand: ca. 5m). Versuche, den Ball mit deiner Fußinnenseite kontrolliert und flach gegen die Wand zu passen. Jeder zurückspringende Ball wird angenommen und direkt mit einer schnellen Drehung am Ort einmal im Kreis gedribbelt. Sofort danach erfolgt der nächste Pass gegen die Wand. Dein Ziel muss sein, dass die Abfolge zwischen Pass, Dribbeldrehung und dem nächsten Pass zu einer schnellen, fließenden Bewegung wird.
Setze dir konkrete Pass-/Dribbel-Vorgaben: Kontakte nur mit rechts oder links. Pass mit rechts, danach An-/Mitnahme nach rechts mit der rechten Fuß-Außenseite; Pass mit links, danach An-/Mitnahme nach links mit der linken Fuß-Außenseite; Pass wieder mit rechts usw.
Wettbewerb Wer von euch hat in einer bestimmten Zeit entsprechend der Vorgabe die meisten Pässe gespielt? Einstimmung Kick den Ball zu Beginn erst einmal im Direktspiel gegen die Wand (ohne Annahme und Drehung). Ziehharmonika Verändere während des Passens den Abstand zwischen dir und der Wand Partner Statt mit einer Wand könnt Ihr dies natürlich auch zu zweit mit einem Partner üben. Passtechnik Kicke statt mit der Innenseite mit deinem Spann.
|
Platzwechsel
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Du brauchst für diese anspruchsvolle Jonglieraktion einen Mitspieler und zwei Bälle. Stellt euch in einem Abstand von etwa sechs Metern gegenüber auf. Ein Spieler gibt das Kommando: "1, 2 und Wechsel!“. Beim Signal "Wechsel“ wirft jeder seinen Ball gerade nach oben über Kopfhöhe, läuft zur anderen Seite und jongliert mit dem Ball vom Partner. Sobald der Ball unter Kontrolle ist, erfolgt das nächste Wechsel-Signal. Probier's mal aus, es ist gar nicht so einfach!
Natürlich könnt ihr die Regeln des "Platzwechsels" ganz nach euren eigenen Bedürfnissen anpassen. Zu Beginn darf der Ball zunächst noch einmal aufkommen, später könnt ihr das Ganze immer schwieriger und komplizierter gestalten. Hier ein paar Vorschläge: • Der Ball darf beim Wechseln einmal auf den Boden tippen. • Bildet ein Drei- oder Viereck und wechselt beim Kommando im Uhrzeigersinn jeweils eine Position weiter. • Spielt die Bälle aus dem Jonglieren hoch (für Könner!).
• Beide Kicker sollten das Jonglieren beherrschen. Das "Wechsel“-Kommando langsam vorgeben, damit die Spieler sich auf den nächsten Wechsel einstellen können. • Den Ball vor dem Wechsel über Kopfhöhe kicken, so dass der Partner genügend Zeit hat, den Ball zu erlaufen. Jedoch auch nicht zu hoch spielen, da ansonsten die Ballannahme schwierig ist. • Beim Positionswechsel laufen beide auf der rechten Seite aneinander vorbei, damit es keinen "Crash“ gibt.
|
Rivelino-Trick
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Der Rivelino-Trick ist eine Schere. Dabei führst du eine Täuschbewegung um den Ball aus und nimmst ihn in die entgegengesetzte Richtung mit. Diesen Trick kann man nach rechts und links ausführen. Wichtig ist, dass du den Ball immer mit dem Täuschfuß zur Seite mitnimmst. • Täuschung mit rechts um den Ball • Mitnahme mit rechts oder • Täuschung mit links um den Ball • Mitnahme mit links. Gegner mit dem Rivelino-Trick verladen
1. Dribble auf den Gegner zu, führe dein rechtes Bein schnell und überzeugend um den Ball herum und setze den Fuß hinter dem Ball ab. Damit täuschst du den Gegner, denn er denkt, du schießt den Ball mit der Innenseite nach links oder möchtest auf dieser Seite durchbrechen.
2. Wenn der Gegner einen Schritt zur Seite macht, um den Ball abzufangen, nimmst du den Ball mit der Außenseite des rechten Fußes nach rechts mit und dribbelst am Gegner vorbei.
Der Übersteiger Manche Spieler bevorzugen den Übersteiger. Dabei führst du deinen Täuschfuß über den Ball und nicht um den Ball herum. Die Fortsetzung ist aber genau wie beim Rivelino-Trick: Mitnahme mit der Außenseite.
Wichtige Punkte bei der Ballmitnahme: • Körperscherpunkt tief • Standbein beugen • Fuß des Spielbeines eindrehen und feststellen • Ball mit der Außenseite mitnehmen.
Methodische Hinweise: • Den Rivelino-Trick übst du am besten erst frei im Raum. • Dann nimmst du eine Markierung (Bsp. Tasche, Hütchen) • Wenn dir der Trick gelingt, wende ihn gegen einen Gegner an, der aber nicht eingreifen darf. Dem Gegner ist nur erlaubt, eine kleinen Schritt zur Seite zu machen. • Die wichtigste Stufe ist jedoch die Anwendung gegen einen Gegner, der richtig eingreift. Zuerst solltest du dies im Training tun, dann aber auf jeden Fall auch in einem Wettspiel ausprobieren. Viel Erfolg beim Üben und Austricksen!
|
Ronaldo Trick und Kick
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Dies ist ein Dribbeltrick, den der Brasilianer Ronaldo perfekt beherrscht. Mit der Sohle deines starken Fußes ziehst du den Ball diagonal nach vorne. Dann schwingst du das andere Bein um den rollenden Ball herum und setzt den Fuß auf. Dabei nimmst du in seitlicher Stellung eine leicht verwrungene Körperhaltung ein. Nun kickst du den Ball mit der Innenseite/dem Spann deines starken Fußes nach vorne und läufst anschließend dem Ball zum weiteren Dribbling nach.
• Beginne mit dem schwächeren Bein und versuche den Trick ebenfalls mit dem anderen Bein. • Versuche den Trick aus dem Dribbling heraus mit etwas mehr Tempo. • Versuche den Trick so vor einem Hütchentor, dass du den Ball durch zwei Hütchen hindurchpasst.
• Zu Beginn am ruhenden Ball die drei Teilbewegungen demonstrieren bzw. üben: mit der Sohle vorziehen, mit dem anderen Bein dem Ball entgegen übersteigen, mit dem Spielbein passen. • Das Tempo erst bei sicherer Ausführung nach und nach steigern. • Durch Hinzunahme von Hütchen wird der Schwierigkeitsgrad gesteigert. Nun kommt es zusätzlich auf das Timing an, den Trick nicht zu früh und nicht zu spät zu starten. • Der Trick kann sehr gut in einer Dreiergruppe geübt werden. Die Spieler stehen sich dabei in 15m Entfernung gegenüber und jeder wechselt nach seinem Versuch auf die andere Seite.
|
Rückenfang
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Bei dieser Jonglierübung sind auch deine Hände mit im Spiel! Zu Beginn jonglierst du den Ball mit den Füßen in der Luft. Nachdem du den Ball einige Male gespielt hast, kicke ihn etwa 1 Meter senkrecht über den Kopf. Mache sofort einen Schritt nach vorne und versuche, den Ball mit den Händen hinter dem Rücken zu fangen. Führe mit einem Mitspieler einen Wettbewerb durch. Wem gelingen bei 10 Versuchen die meisten Fangaktionen?
Falls die Übung zu Beginn nicht gelingt, wirf dir den Ball hoch. Als nächste Steigerung hältst du den Ball zwar noch in deinen Händen, kickst ihn aber mit dem Fuß. Klappt das, wird dir der Rückenfang sicherlich auch aus dem Jonglieren gelingen. Gelingt dir das Fangen sicher, wirfst du den Ball sofort wieder von hinten über deinen Kopf nach vorne und jonglierst direkt weiter. Könner versuchen, nach dem Hochkicken eine halbe oder ganze Drehung zu machen, bevor sie den Ball hinterm Rücken fangen. Denkt dran, dabei die Kugel etwas höher zu spielen!
Insbesondere das Hochhalten des Balles ist eine wichtige Voraussetzung, um das Ballgefühl zu verbessern. Durch Wettbewerbe, Variationen und Zusatzaufgaben lässt sich das Jonglieren immer wieder interessant und motivierend gestalten. Den Ball nicht zu hoch spielen, da sonst der Ballfang schwieriger ist. Ebenfalls darauf achten, dass der Ball nicht schräg nach oben gekickt wird. Die Aktion ist als Geschicklichkeitsübung auch sehr gut für Torhüter geeignet. Um das Rückenfangen ausführen zu können, sollte das Jonglieren in der Grobform beherrscht werden.
|
Rückwärtstanz
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Bei dieser Bewegungsfolge musst du deine Beine exakt koordinieren,damit du den Ball wie geplant zwischen den Füßen hin und her laufen lässt. Die Sohle des rechten Fußes ist auf dem Ball. Ziehe den Ball mit der Sohle zurück und hüpfe auf dem linken gleichzeitig etwas nach hinten. Danach spiele den Ball dann mit der Innenseite des rechten Fußes leicht nach innen. Übernehme den Ball sofort mit dem linken Fuß, indem du ihn sofort mit der linken Sohle zurückziehst. Gleichzeitig erfolgt ein Hüpfer rückwärts mit dem rechten Fuß. Mit dem nächsten Kontakt spielst du den Ball mit der Innenseite des linken Fußes leicht nach innen. Diesen Wechsel wiederholst du mehrfach ohne Unterbrechung.
1. Ziehe den Ball etwas weiter zurück und spiele den Ball mit der Innenseite hinter dem Standbein auf die andere Seite (siehe Video!). 2. Spiele den Ball mit der Sohle nach innen. 3. Ein kompletter Ablauf (links und rechts) bringt einen Punkt. Wie viele Punkte schaffst du in einer Minute? 4. Markiere eine Strecke von zehn Metern. Wie lange brauchst du für diese Strecke? Versuche deine Zeit zu verbessern.
• Hierbei müssen folgende Teilbewegungen koordiniert werden: zurückziehen mit der Sohle, rückwärts hüpfen, Spiel mit der Innenseite • Zur Vereinfachung können nacheinander 2 Teilbewegungen vorgeschaltet werden: - Mit der Sohle des einen Fußes zurückziehen und gleichzeitig mit dem andern Bein rückwärts hüpfen - s.o. , anschließend den Ball mit der Innenseite spielen und mit der Sohle des anderen Fußes anhalten • Eine gute Ausführung zeichnet sich durch kurze, schnelle und wenig ausladende Bewegungen aus.
|
Schleuderstart
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Trainiere eine weitere Aktion, um einen ruhenden Ball zum Jonglieren zu bringen! Klemme deinen Ball zu Beginn zwischen den Füßen ein. Starte nun mit einer leichten Hüpfbewegung und schwinge dabei beide Füße explosiv nach hinten/oben. Gib deinem dabei freiwerdenden Ball dabei so viel Schwung mit, dass dieser bogenförmig von hinten über deine Schultern bzw. deinen Kopf nach vorne fliegt. Sofort nimmst du den nach vorne geschleuderten Ball mit dem Fuß kontrolliert an. Übung macht den Meister!
· Eine leichtere Variante ist, den Ball nach hinten zu schleudern, sich dann blitzschnell umzudrehen und mit dem Ball zu jonglieren. · Schwieriger: Nimm den nach vorne geschleuderten Ball ohne Bodenberührung direkt mit dem Fußspann an und beginne, zu jonglieren. · Übung zu zweit: Der geschleuderte Ball muss vom Partner angenommen und direkt weiter jongliertwerden. · Organisiert einen Wettbewerb: Wer schafft innerhalb einer bestimmten Zeit die meisten Schleuder-/Jonglieraktionen?
· Auch beim Üben des „Schleudertstarts“ verbessert man weiter das Ballgefühl/-Koordination, um so zu einem guten Techniker zu werden (z.B. Ronaldo, Ribery, Ze Roberto). · Zu Beginn kann es vorkommen, dass der Ball gegen den Po bzw. Rücken tickt und so nicht nach vorne über den Kopf fliegen kann. Versuche, den Ball nicht zu früh mit den Füßen loszulassen, den Ball explosiv zu schleudern und schnell den Po einzuziehen! · Falls die Aktion zu Beginn noch nicht perfekt gelingt, den Ball erst einmal seitlich am Körper vorbei nach vorne schleudern. Den Ball zu Beginn auch ruhig einmal vorne auf den Boden ticken lassen, bevor man mit dem Jonglieren weitermacht.
|
Schussfinte
|
Beschreibung
| Coaching Tipp
Dribble auf den Gegner zu und täusche einen Schuss an. Wenn der Gegner einen Schritt zur Seite macht, um den Ball abzublocken, brichst du den Schuss ab und sprintest in den freien Raum.
Die Schussfinte soll den Gegner aus dem Gleichgewicht bringen und zu einer Fehlreaktion verleiten. Daher muss diese Schussfinte auch sehr überzeugend durchgeführt werden. Nach der Finten in höchstem Tempo vom Gegner wegdribbeln und den kleinen zeitlichen Vorsprung nutzen.
|
Schuss-Flick
|
Beschreibung
| Coaching Tipp
Eine weitere spektakuläre Möglichkeit, den Ballh ochzuspielen, ist der Schuss-Flick. Dabei schießt du den Ball gegen das eigene Standbein. Der Ball fliegt nach oben und kann dann zum Jonglieren angenommen werden. Auch diesen tollen Eröffnungs-Trick wirst du mit etwas Übung lernen und perfekt vorführen können.
Wie funktioniert der Schuss-Flick genau? Der Ball liegt vor dir und du möchtest ihn auf spektakuläre Art nach oben befördern. Mit dem Spielbein holst du Schwung und bewegst es in Richtung Ball und holst zum Schuss aus. Du triffst den Ball nicht voll und schießt ihn gegen den Standfuß oder den Unterschenkel des Standbeines. Dein Schussbein schwingt am Ball vorbei. Dabei erhält der Ball einen Drall (eine kleine Rotation) und fliegt nach oben. Den herunterfallenden Ball fängst du mit dem Spann auf und beginnst zu jonglieren.
Die richtige Ausführung des Schuss-Flick stellt hohe Anforderungen an die Spieler. Besonders schwierig ist das Schießen des Balles gegen den Fuß, so dass der Ball hochspringt. Um ein Gefühl für den richtigen Bewegungsablauf zu bekommen, sollte die Ausführung zunächst ohne Ausholbewegung, aus dem Stand trainiert werden. Hierbei legt sich der Spieler den Ball zwischen die Füße und versucht, den Ball durch ein schnelles Zusammenführen der Füße hochzuspielen. Wenn dies einige Male gelingt, kann die Ausholbewegung hinzukommen. Das Geheimnis einer sicheren Ausführung aber heißt: üben, üben, üben ...
|
Schwitzkasten
|
Beschreibung
| Variationen
Gelingt es dir, den Ball so zwischen deinem Fußspann und Schienbein einzuklemmen („in den Schwitzkasten zu nehmen“), dass dir das „runde Leder“ nicht herunterfällt? Setze hierfür zu Beginn deine Fußsohle auf den Ball. Zieh den Ball dann mit der Sohle kurz zurück und versuche anschließend blitzschnell, mit deinem Fuß unter ihn zu kommen, um den Ball zwischen Fuß und Unterschenkel festzuklemmen. Sobald du diese Aktion beherrscht, kicke den zuvor eingeklemmten Ball hoch (Hüfthöhe) und versuche den Ball direkt wieder in den „Schwitzkasten“ zu nehmen. Wem gelingt es, den Ball möglichst oft hoch zu kicken und wieder einzuklemmen, ohne dass dieser auf den Boden tickt?
• Klemme den Ball ein und versuche dann, auf dem anderen Bein hüpfend dich einmal um die eigene Achse zu drehen. • Organisiert einen Staffelwettbewerb, indem ihr mehrere Teams bildet. Die einzelnen Spieler müssen jeweils mit dem eingeklemmten Ball eine kurze Strecke hüpfend zurücklegen, bevor der nächste Mitspieler an der Reihe ist. • Jongliere mehrfach in Brusthöhe. Versuche nun, den Ball aus dem Jonglieren heraus mit dem Fuß aufzufangen und einzuklemmen. • Benutze auch deinen schwachen Fuß als „Schwitzkasten“. • Suche dir einen Partner und klemme den vom Spieler gegenüber zugespielten Ball ein.
|
Seedorf-Trick
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Mit dieser Finte von Clearence Seedorf kannst du einen frontal vor dir stehenden Gegner ausspielen. Der Ball befindet sich an der Innenseite deines Spielbeines. Hebe das Spielbein leicht vom Boden ab und verlagere das Körpergewicht auf das Standbein. Nun "hüpfst" du auf dem Standbein diagonal nach vorne und nimmst den Ball mit der Innenseite des Spielbeines in die gleiche Richtung mit - das Spielbein bleibt dabei vom Boden abgehoben. Im selben Moment, indem das Standbein "landet", nimmst du den Ball mit der Außenseite des Spielbeines diagonal in Gegenrichtung mit. Danach trittst du schnell an, um den "Reaktionsnachteil" des Gegners auszunutzen.
• Nach dem "Hüpfen" und der gleichzeitigen Ballmitnahme mit dem Spielbein einen Übersteiger durchführen. Damit wird die weitere Ballmitnahme zur Gegenseite angetäuscht. Tatsächlich wird der Ball mit der Außenseite des Standbeines aber in Hüpfrichtung mitgenommen. • Wie vorher, nur statt des Übersteigers mit dem Spielbein einen Ausfallschritt zur Gegenseite machen. • Die Finte aus der langsamen Vorwärtsbewegung ausführen. • Ein Partner steht in der Mitte eines 5 Meter breiten Linientors. Du stehst mit dem Ball 2 Meter vor deinem Partner und versuchst, mit Hilfe dieses Tricks über die Torlinie zu dribbeln. Wer von euch schafft bei 10 Versuchen die meisten Durchbrüche?
• Sinn dieser Finte ist, den Gegner durch die Auftaktbewegung "flaches Hüpfen bzw. Angleiten" auf eine Seite zu locken, um auf der anderen Seite vorbeizukommen. • Die komplexe Bewegung lässt sich in folgenden Teilbewegungen erlernen:
1. Schritt: Ohne Ball das Spielbein vom Boden abheben und auf dem Standbein diagonal nach vorne "hüfen". 2. Schritt: Gleichzeitiges Angleiten und Anspielen des Balles mit anschließendem Stoppen mit dem Spielbein. 3. Schritt: Wie zuvor, aber mit anschließender Ballmitnahme zur Gegenseite.
• Zu Beginn am ruhenden Ball ohne Gegenspieler üben. • Erst nach Beherrschen der Grundbewegung auch die Alternativen üben.
|
Sitzgefühl
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Hier sind Jonglier-Könner gefragt!
Du sitzt auf dem Boden und hast einen Fußball in den Händen. Beginne mit einfachen Aufgaben: Wirf den Ball so auf den Spann deines starken Fußes, dass du ihn hochspielen und anschließend mit den Händen wieder auffangen kannst.
Steigere nach und nach den Schwierigkeitsgrad: • Linker Fuß - rechter Fuß - fangen • Mehrfach nur der starke Fuß - fangen • Mehrfach nur der schwache Fuß - fangen • Mit den Füßen beliebig – fangen • 1x links, 1x rechts – 2x links, 2x rechts – 3x links, 3x rechts usw.
1. Versuche auch den Kopf mit einzubeziehen: • Jonglieren nur mit dem Kopf • Kopf - starker Fuß - fangen • Kopf - schwacher Fuß - fangen • Starker Fuß - Kopf - fangen • Schwacher Fuß - Kopf - fangen • Kopf - beliebiger Fuß - Kopf - fangen • Kopf - beliebiger Fuß - Kopf - beliebiger Fuß - usw. 2. Schaffst du während des Jonglierens mit den Füßen eine ganze Drehung? 3. Kannst du aus dem Jonglieren im Sitzen heraus aufstehen und im Stehen weiter jonglieren?
• Die Spieler sollen sich mit den Händen am Boden abstützen. • Die Schwierigkeit der Übungen besteht darin, dass man durch das Sitzen auf dem Boden etwas ungenau gespielte Bälle nicht mehr durch einen Schritt erreichen kann. • Diese Übung schult vor allem die Feinabstimmung der Auge-Fuß-Koordination. • Anfängern Erfolgserlebnisse durch einfache Aufgabenstellungen ermöglichen. • Ein Partner, der wegspringende Bälle zurückholt, motiviert zum Wetteifern.
|
Sohlentipper
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Beim Jonglieren kickst du den Ball mit der Fußoberseite nach oben. Nicht so beim Sohlentipper! Hier wird der Ball nämlich genau andersherum mit der Sohle nach unten auf den Boden getippt, und das geht so: Nimm den Ball in die Hand und lass ihn einmal auf den Boden tippen. Versuch dann sofort, einen Fuß über den Ball zu bekommen und ihn mit der Schuhunterseite so nach unten zu tippen, dass er wieder nach oben springt. Danach tippt die andere Sohle das runde Leder nach unten. Wie viele Sohlentipper schaffst du abwechselnd rechts und links direkt hintereinander?
• Verbinde die Übung mit ‚normalem’ Jonglieren. • Tippe den Ball jeweils mit dem gleichen Fuß auf den Boden. • Drehe dich während des ‚Sohlentippens’ langsam um die eigene Achse, ohne die Ballkontrolle zu verlieren. • Drehe dich zwischen zwei Sohlentippern einmal schnell um deine eigene Achse und führe dann die Übung sofort weiter. • Binde eine zusätzliche Beinbewegung mit ein: Nachdem deine rechte Fußsohle den Ball nach unten getippt hat, schwinge anschließend einmal dein linkes Bein von innen nach außen über den Ball.
• Der Ball sollte nicht mit den Fußinnenseiten getippt werden. Um die Sohle über den Ball bringen zu können, muss der Oberschenkel intensiv hochgezogen werden. • Zu Beginn darf der Ball zwischen den einzelnen ‚Sohlentippern’ auch doppelt aufkommen. • Achten Sie auf einen ebenen und festen Untergrund. Auf einem weichen Rasen beispielsweise springt der Ball nicht genügend hoch.
|
Sohlentrick
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Den Sohlentrick kannst du besonders gut anwenden, wenn dich ein Gegenspieler von der Seite angreift. Du lässt ihn mit dieser Finte einfach ins Leere laufen und verschaffst dir Platz und Zeit für einen anschließenden Pass oder Torschuss. Wenn ein Gegner dich von rechts angreift, täuschst du im Lauf mit dem linken Fuß einen Schuss oder eine Flanke an. Doch anstatt den Ball zu schießen, ziehst du ihn mit der Sohle des täuschenden Fußes nach hinten zurück, drehst dich und startest in die entgegengesetzte Richtung weg. Dein Gegner läuft oder rutscht ins Leere, du hast dich fürs Erste von ihm befreit und kannst den Vorsprung zu einem Pass oder Schuss nutzen.
• Gegner von links: Wenn der Gegner von links angreift, ziehe den Ball mit dem rechten Fuß zurück. So bringst du deinen Körper zwischen den Ball und deinen Gegenspieler, der dadurch keine Chance mehr hat, dir das Leder abzujagen. • Drehrichtung Ist dein Gegenspieler ganz nah an dir dran, ist es besser, wenn du dich bei der Richtungsänderung von ihmwegdrehst, ihm also zu jedem Zeitpunkt den Rücken zudrehst. Ist dein Gegner etwas weiter entfernt und versucht vielleicht sogar, deine angetäuschte Flanke (oder den Schuss) mit einer Grätsche zu blocken, dann kannst du dich auch andersrum drehen und bereits während der Wendung schauen, wo vielleicht ein Mitspieler gut postiert ist.
• Den Ball immer mit dem Fuß zurückziehen, der vom Gegner weiter weg ist. Der andere Fuß schirmt dabei den Ball ab. • Ist der Gegner ausgespielt, mit erhöhtem Tempo wegdribbeln, um den erzielten Vorsprung zu nutzen. • Der Schuss oder die Flanke muss deutlich angetäuscht werden, um die Täuschung effektiv zu gestalten. In der Ausholbewegung auch die Arme und den Oberkörper einsetzen.
|
Stop and Go
|
Beschreibung
| Coaching Tipp
Führe den Ball im mittleren Dribbeltempo eng am rechten Fuß (für Rechtsfüßler!). Stell dir dabei in Gedanken vor, dass ein Verteidiger seitlich links neben dir mitläuft. Verzögere nun plötzlich dein Tempo, indem du für einen kurzen Moment mit der rechten Fußaußenseite den Ball kurz anhältst. Direkt im Anschluss erfolgt von dir ein schneller Antritt am Gegenspieler vorbei, wobei du den Ball mit der rechten Fußinnenseite sofort wieder mitnimmst und weiterdribbelst. Viele Abwehrspieler stoppen bei deiner Dribbelverzögerung ebenfalls kurz ab und werden dann von deinem plötzlichen Antritt überrascht. Um hierfür das nötige Ballgefühl zu entwickeln, such dir eine längere Dribbelstrecke ohne Hindernisse. Übe zuerst ohne Partner/ Gegner die oben beschriebene Bewegungsfolge „Dribbeln- Kurzstopp- Antritt“ solange, bis du den Ablauf wie „im Schlaf“ beherrscht.
Ohne Gegner Den Bewegungsablauf zunächst langsam und kontrolliert ohne Gegenspieler mehrmals hintereinander auf deiner Dribbelstrecke üben.
Torschuss Verbinde diese Finte mit einem anschließenden Torschuss.
Gegner schneiden Versuche im Spiel, den Ball nach innen am Abwehrspieler vorbei zu legen, und dessen Laufweg zu „schneiden“.
„Kopftraining“ Schließe deine Augen und versuche dir den Ablauf in Gedanken so intensiv vorzustellen, dass du vielleicht sogar ein „Kribbeln im Bein/Fuß“ verspürst.
|
Tolja-Trick
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Wir stellen dir hier eine weitere Möglichkeit vor, einen flach zugespielten Ball anzunehmen und anschließend zu jonglieren. Wir haben diese Aktion "Tolja-Trick“ genannt, weil uns ein Jugend-Spieler namens Tolja diese auf dem Video demonstriert. Der Trick geht so: Kurz bevor dich der flach anrollende Ball erreicht, führst du mit deinem "schwächeren Fuß“ (z.B. linker Fuß) einen Überkreuzschritt vor dem rechten Fuß nach rechts aus. Versuche nun, den anrollenden Ball sofort mit deinem "stärkeren Fuß“ (z.B. rechter Fuß) hoch zu lupfen und ins Jonglieren zu kommen. Achte darauf, dass das Zuspiel zu Beginn nicht zu hart gespielt wird, damit du erst einmal ein "Timing“ für die Überkreuzbewegung entwickeln kannst.
- Sobald dir das Hochnehmen des Balles gelingt, kicke aus dem Jonglieren heraus direkt ohne Pause erneut flach gegen die Wand (bzw. zum Partner), um die nächste "Tolja-Aktion“ ohne Unterbrechung anzuschließen! - Natürlich solltest du diese Aktion auch mit deinem schwächeren Fuß üben! - Gelingt es dir, dich nach dem Anlupfen des Balles ganz schnell einmal um die eigene Achse zu drehen und erst dann den Ball zu jonglieren (evtl. zu Beginn mit einmaligem Bodenticker)? - Verbinde diese Übung direkt mit einer anderen Aktion aus unserer fD21-Ballschule, z.B. "Schwitzkasten“ oder "Jonglierkreisel“!
Untergrund, damit dir die Bälle nicht verspringen! - Deine Fußspitze sollte möglichst lange Bodenkontakt behalten, damit du den Ball auch hochlupfen kannst! - Obwohl du diese Aktion im Spiel eher selten anwenden wirst, hilft sie dir, dein Ballgefühl zu verbessern. Eine gute Ballkontrolle ist die Voraussetzung, um den Ball in jeder Spielsituation beherrschen und sich gegen Verteidiger behaupten zu können.
|
Überkopfdreher
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Dies ist ein Jonglier-Kunststück für Fortgeschrittene. Du jonglierst einen Ball mit den Füßen. In einem geeigneten Moment spielst du den Ball über Kopfhöhe leicht nach hinten. Führe nun schnell eine halbe Drehung aus und jongliere den fallenden Ball mit den Füßen weiter.
· Wirf den Ball mit beiden Händen hoch nach hinten, drehe dich und jongliere mit Oberschenkel oder Fuß weiter. · Lass den Ball aus den Händen auf den Spann fallen, spiele ihn dann hoch nach hinten, drehe dich und jongliere mit Oberschenkel oder Fuß weiter. · Spiele den Ball genau mit dem 3. Kontakt über den Kopf. Wie viele dieser Versuche schaffst du hintereinander? · Jongliere nur mit deinem „schwächeren“ Fuß.
· Diese Aufgabe kombiniert und fördert die Orientierungsfähigkeit mit der Differenzierungsfähigkeit und dem Ballgefühl. · Zu Beginn ist ein Bodenkontakt vor dem Jonglieren nach der Drehung erlaubt. · Im Sinne einer Hinführung zur Zielübung sind die Variationen 1 und 2 vorzuschalten.
|
Überwindung
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Wer überwindet den breitesten Graben? Mit Hilfe zweier Linien markierst du einen „Graben“. Zu Beginn sollte der Graben 2 Meter breit sein. Vor dem Graben darfst du den Ball frei jonglieren. Du musst nun versuchen, den Graben zu überspielen, dem Ball nachzulaufen und auf der anderen Seite des Grabens weiter zu jonglieren. Dabei darf der Ball nicht den Boden berühren und muss mindestens dreimal weiterjongliert werden können. Jedes Mal, wenn du es geschafft hast, darfst du den Graben um einen halben Meter verbreitern. Wie breit ist der Graben, den du gerade noch schaffst?
• Der Ball darf nur mit den Füßen jongliert werden. • Es darf nur mit dem linken bzw. rechten Fuß jongliert werden. • Erst wenn ein Graben zweimal geschafft wurde, darf man ihn verbreitern. Der Graben wird nicht verbreitert. Wie viele „Überwindungen“ schaffst du hin und zurück ohne Unterbrechung?
• Hierbei kommt es vor allem auf gutes Timing und Ballgefühl an. • Als vorbereitende Übung sollte man den Ball am Ort relativ hoch spielen und dann weiter jonglieren. • Ist das Jonglieren noch nicht so sicher, darf der Ball auch einmal außerhalb des Grabens den Boden berühren. • Im Wettbewerb mit einem gleich starken Partner macht die Aufgabe noch mehr Spaß.
|
Wirf & dreh
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Dies ist ein Kunststück, bei dem du drei Bewegungen miteinander koordinieren musst: Werfen, Drehen, Jonglieren. Behalte die Orientierung! Stelle dich mit leicht gegrätschten Beinen hin und nehme den Ball in beide Hände. Beuge dich so weit nach unten, dass du mit den Händen durch die Beine nach hinten greifen kannst. Wirf den Ball dann mit etwas Schwung senkrecht in die Höhe, führe schnell eine halbe Drehung aus und jongliere den Ball mit den Füßen weiter, bevor er den Boden berührt.
Wer schafft es, den Ball mit dem Kopf weiter zu jonglieren? Bewege dich nach dem Ballwurf ohne Drehung rückwärts und jongliere den Ball dann weiter. Wirf den Ball vor deinem Körper senkrecht hoch, führe eine ganze Drehung aus und jongliere den Ball weiter. Schaffst du das Kunststück auch umgekehrt? Spiele den Ball mit dem Spann senkrecht nach oben, drehe dich, beuge dich vor, greife nach hinten durch die Beine und versuche den fallenden Ball mit den Händen zu fangen.
Als Vorübungen dienen alle Aufgaben, bei denen der Ball geworfen wird, eine Drehung erfolgt und der Ball gefangen werden muss. Zur weiteren Hinführung kann zunächst nur der Ballwurf und die Körperdrehung geübt werden. Der Ball muss dabei aufgefangen werden. In der nächsten Stufe darf der Ball vor dem Jonglieren einmal auf dem Boden aufspringen. Den Ball mit dem Oberschenkel weiter zu jonglieren, ist einfacher als mit den Füßen.
|
Zidane-Dreher
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Die Füße nacheinander auf den Ball stellen und sich dabei zu drehen, hast du bei einigen Technikern bestimmt schon einmal beobachten können. Besonders Zinédine Zidane zeigte diese Aktion oft in Spielen und ließ dabei seine Gegenspieler „alt aussehen“ . Du dribbelst zu Beginn mit dem Ball eng am Fuß. Steige als Rechtsfüßler nun mit deinem rechten Fuß auf den langsam rollenden Ball. Sofort drückst du dich mit dem rechten Fußballen vom Ball ab und drehst dich dabei nach links. Blitzschnell und ohne Zwischenschritt/Bodenkontakt setzt du anschließend deinen linken Fuß auf den Ball, drehst dich weiter nach links und ziehst dabei den Ball mit deinem linken Fußballen nach hinten. Sofort nimmst du den Ball anschließend zum weiteren Dribbeln mit dem rechten Fuß wieder mit. Auf diese Weise kannst du einen Abwehrspieler spektakulär ausspielen.
Übe diese Aktion auch zur anderen Richtung (d.h. Auftakt mit deinem schwächeren Fuß!). Sobald der Zidane-Dreher in beiden Richtungen gelingt, versuche einmal, auf einer Dribbelbahn diese Aktion mehrfach abwechselnd nach links und nach rechts auszuführen. Führe nach der Drehung sofort eine Anschlussaktion durch, indem du auf ein Tor mit Torhüter schießt. So kannst du gleichzeitig deine Schusstechnik verbessern. Dribble auf einen sich passiv verhaltenden Verteidiger zu, führe nach einer Pass-/Schussfinte den Dreher durch und schließe mit einem Torschuss ab (s. auch Video). Versuche anschließend, diese Aktion auch einmal in einem Spiel erfolgreich anzuwenden Verbindet den Zidane-Dreher mit einer Staffel. Bildet zwei Mannschaften, wobei die jeweiligen Spieler auf dem Hin- und Rückweg jeweils diese Aktion ausführen müssen. Welche Gruppe ist am schnellsten?
Es bietet sich an, anfangs erst einmal aus dem Stand heraus mit einem ruhenden Ball zu üben. Beginn danach erst einmal mit langsamem Tempo und führe die Aktion nicht zu hektisch aus. Diese Aktion kann man im Spiel auch mit einer Pass- oder Schussfinte verbinden, um beim Verteidiger eine falsche Abwehrbewegung auszulösen. Akzeptieren Sie, wenn diese Aktion im Spiel bei den Kids nicht immer erfolgreich gelingt. Übung macht den Meister! “Einzelkämpfer“, die unabhängig von der Spielsituation nur noch „über den Ball drehen“ und dabei zum Unmut der Mitspieler alle Bälle verlieren, sollten Sie jedoch bremsen.
|
Zweierkombi
|
Beschreibung
| Variationen
| Coaching Tipp
Ein weiteres „Kunststück“, das jeder schaffen kann. Halte den Ball mit beiden Händen vor dir, lasse ihn fallen und spiele ihn mit dem Oberschenkel senkrecht in die Höhe. Anschließend köpfst du den fallenden Ball noch einmal in die Höhe. Danach fängst du ihn wieder auf. Du wirst sehen, diese Aufgabe ist nicht zu schwer. Wie viele gelungene Versuche schaffst du hintereinander?
• Versuche nun, diese Kombination mehrere Male hintereinander, ohne den Ball aufzufangen. • Kannst du diese Kombination auch umgekehrt? Wirf den Ball zu Beginn hoch, köpfe ihn zuerst in die Höhe und spiele ihn beim zweiten Mal mit dem Oberschenkel hoch in deine Hände. • Schaffst du es sogar, zwischen den Ballkontakten mit beiden Händen den Boden zu berühren? • Spiele mit einem Partner, der dir gegenübersteht. Mit dem zweiten Kontakt spielst du dir nicht selbst den Ball hoch, sondern auf die andere Seite zum Partner, der den Ball fängt (siehe Foto). • Spiele wie zuvor mit einem Partner, der allerdings versuchen soll, den Ball nicht mehr zu fangen, sondern mit derselben Kombination (Kopf-Oberschenkel oder Oberschenkel-Kopf) zurückzuspielen. Wenn ihr das schafft, seid ihr schon richtig gut!
• Jonglieren mit einer Kombination vorgeschriebener Kontakte schult die Koordination und das Ballgefühl. • Die Grundübung ist als Vorübung zu verstehen, die jeder schaffen kann. • Ziel sollte sein, mehrere Kombinationen hintereinander ohne Ballfangen zu schaffen. • Immer auch daran denken, das andere Bein bewusst einzusetzen: Wer kann das Kunststück auch mit dem anderen Oberschenkel? • Ähnliche Zweierkombinationen sind auch zwischen Oberschenkel und Fuß möglich.
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |