Die Frage nach dem Abseits ist schon legendär. Und sie ist nicht leicht zu beantworten. Aber versuchen wir es mal:
Also, ein Spieler steht Abseits, wenn er in dem Moment, da ein Mitspieler den Ball zu ihm spielt, in der Hälfte der gegnerischen Mannschaft näher zur gegnerischen Torlinie ist als der Ball und nicht mindestens noch zwei gegnerische Akteure (inklusive Torwart!) näher zur eigenen Torlinie stehen. Ist der Schiedsrichter jedoch der Ansicht, dass der entsprechende Spieler weder das Spiel noch den Gegner beeinflusst und auch nicht versucht, aus jener Stellung einen Vorteil zu ziehen, dann wird die Position zu einer sogenannten passiven Abseitsstellung . Die ist nicht strafbar, d.h. das Spiel läuft weiter.
Nicht Abseits ist der Spieler übrigens, wenn er den Ball direkt aus einem Abstoß, einem Eckstoß oder einem Einwurf bekommt. Noch Fragen? Ansonsten gilt weiterhin: Abseits ist, wenn der Schiri pfeift! Ein taktisches Mittel der verteidigenden Mannschaft. Meist wird auf Kommando kurz vor einem Pass der gegnerischen Mannschaft herausgelaufen, so dass sich die Stürmer der angreifenden Mannschaft im Abseits befinden.
Hier kommt es sehr auf die Abstimmung unter den Abwehrspielern an, sonst klappt es nicht und die Stürmer kommen vielleicht sogar zu einer Torchance. Taktisches Mittel der Abwehr gegen Freistöße in Torschussentfernung. Mehrere Spieler bilden in einer Entfernung von 9,15 m zum Ball eine Mauer, die einen direkten harten Schuss auf die kurze Torecke abwehren soll, so daß sich der Torhüter auf seine (die lange) Torecke konzentrieren kann.
Technisch versierte Schützen wie derTscheche Tomas Rosicky versuchen häufig, einen Freistoß mit Effet über die Mauer zu spielen, so dass der Torwart nicht schnell genug in die von der Mauer abgedeckte Ecke kommen kann. Für sportliche Leistungen braucht der Körper Energie. Wie diese bereitgestellt wird, hängt von der Dauer und Intensität der Bewegung ab. Man unterscheidet aerobe und anaerobe Ausdauer. Bei der aeroben Ausdauer steht für die Energiebereitstellung ausreichend Sauerstoff zur Verfügung. Wenn hohe Leistungen erbracht werden sollen, z.B. beim schnellen Laufen, reicht die Transportmöglichkeit für Sauerstoff zum Muskel nicht aus. Beim Abbau von Glukose (Zucker) wird dann Laktat (Milchsäure) freigesetzt, dessen Ansammlung zur Ermüdung führt.
Den Übergang vom aeroben zum anaeroben Bereich der Energiebereitstellung bezeichnet man als Anaerobe Schwelle. Das Ziel von Ausdauertraining ist es, diesen Übergang möglichst lange hinauszuzögern. Denn jenseits dieser Schwelle steigt der Laktatspiegel schnell an und die Ermüdung erfolgt rasch. Eine Belastung an der Anaeroben Schwelle ist die relativ höchste Belastung, die langfristig durchgehalten werden kann. Bei welcher Belastung man sie erreicht, hängt vom Fitnesszustand ab. Im Umkehrschluss heißt das, dass durch einen Laktattest gezeigt werden kann, wie fit ein Fußballer ist. Jede Mannschaft kann gar nicht genug von diesem Spielertyp haben.
Als Allroundspieler gelten Fußballer, die nicht nur auf mehreren Positionen einsetzbar sind, sondern darüber hinaus sowohl stark in der Offensive und der Defensive sind.
In der Nationalmannschaft sind das zum Beispiel Carsten Ramelow oder Sebastian Kehl. Egal ob als Libero, Verteidiger oder im Mittelfeld. Diesen Spieler kann ein Trainer fast überall aufstellen. Auf Gelb folgt Rot. So einfach geht das.
Begeht ein bereits mit der gelben Karte verwarnter Spieler ein weiteres "kartenwürdiges" Foul , so bedeutet dies, dass er etwas früher zum Duschen gehen kann.
Bei den Profis ist er automatisch auch für das nächste Pflichtspiel im jeweiligen Wettbewerb gesperrt. Im Amateur- und Jugendbereich hat man es zurzeit noch besser, in der nächsten Partie kann man schon wieder mitmachen.
Vor Einführung der Gelb-Roten Karte gab es für ein zweites geahndetes Vergehen direkt die einfache Rote Karte, wobei dann über eine nachfolgende Sperre noch entschieden werden musste. Das Schießen oder Passen des Balles mit dem Innen- oder Außenspann. Dabei wird der Ball nicht in der Mitte, sondern etwas seitlich getroffen und erhält dadurch einen Effet, der ihm eine Flugkurve verleiht. Auf dem Bild sieht man Andreas Möller beim Anschneiden mit dem Außenspann.
Gefürchtet sind die angeschnittenen Flanken von David Beckham, die sich gefährlich vors Tor drehen. Freistoßspezialisten schneiden den Ball an, um ihn um die Abwehrmauer zu drehen. So wird der Spielbeginn nach einem Torerfolg einer Mannschaft sowie zu Beginn jeder Halbzeit genannt. Alle Spieler müssen sich dabei in ihrer eigenen Spielfeldhälfte befinden. Der Ball darf zu Beginn nur nach vorn gespielt werden. Bis zum Anpfiff des Schiedsrichters müssen die gegnerischen Spieler 9,15 m Abstand vom Ball halten. Diese Entfernung wird durch den Anstoßkreis angezeigt.
Wer einen ganz weiten Schuss hat, darf aus einem Anstoß sogar direkt ein Tor erzielen. Das Aufwärmprogramm sollte zu bzw. vor Beginn jedes Trainings oder Spiels gewissenhaft durchgeführt werden. Auch wenn es reizvoll ist, sich gleich den Ball zu schnappen und ein paar Schüsse aufs Tor abzugeben, so manche Verletzung - auch von Profis - hätte vermieden werden können, wenn die Muskulatur im Vorfeld richtig auf die Belastung vorbereitet worden wäre. Die Zeit für ein ordentliches Warm-Up sollte dir deine Gesundheit wert sein. Übrigens tut das Aufwärmen nicht nur dem Körper gut. In dieser Phase kannst du dich schon voll auf das kommende Training oder Spiel besinnen und andere Gedanken aus dem Kopf bekommen. So bist du richtig konzentriert, wenn es darauf ankommt. Es gibt Auswahlmannschaften auf Landes- oder Bezirksebene. Dort spielen je Altersklasse die besten jungen Fußballtalente. Die Auswahlmann-schaft soll den Talenten unter euch helfen sich weiter zu entwickeln. Bei den jeweiligen Lehrgängen werden Sondertrainingseinheiten durchgeführt und es wird auf eure besondere Förderung wert gelegt.
Aber wer die Chance hat, in eine solche Auswahlmannschaft berufen zu werden und dort zu spielen, sollte nicht gleich abheben. Denn das ist noch lange keine Garantie dafür, später mal ein Fußball-Star zu werden. Genauso bedeutet eine Nicht-Berufung nicht das Ende aller Möglichkeiten. Dann heißt es üben, üben, üben, um beim nächsten Mal dabei zu sein. Als Auswechselspieler werden die Spieler bezeichnet, die nicht von Anfang an mitspielen, aber im Laufe des Spiels noch eingewechselt werden können. Sie sitzen dann bei den Profis zunächst neben den Trainern, Ärzten und Betreuern auf der Auswechsel- oder Trainerbank.
Nach den Fußballregeln dürfen in einem Meisterschafts- oder Pokalspiel drei, in Freundschaftsbegegnungen - nach Vereinbarung - auch mehr Spieler aus- und eingewechselt werden. Im Jugend- und Amateurbereich gibt es abweichende Regelungen, dort können beispielsweise ausgewechselte Spieler auch wieder eingewechselt werden. Der Ball ist rund. Mehr muss man eigentlich nicht dazu sagen.
Aber natürlich gibt es aber noch weitere Anforderungen, damit sich ein Ball wirklich Fußball nennen darf und mit ihm in wichtigen Spielen gespielt werden kann. So muss ein Fußball zu Beginn eines offiziellen Spiels zwischen 410 und 450 Gramm wiegen. Sein Umfang soll im Bereich zwischen 68 und 70 cm liegen und der Druck bei 0,6 bis 1,1 Atmosphären. Diese Werte entsprechen der allgemeinen Ballgröße 5. Für Junioren-Spiele mit Spielern unter 16 Jahren werden sogar in den Regeln Bälle der Größe 4 vorgeschrieben. Dabei misst das Spielgerät 63,5 bis 66 cm an Umfang und wiegt 350 bis 390 Gramm.
Klar ist aber auch: Diese teilweise sehr komplizierten Werte gelten nur für offzielle Spiele. Womit du im Training oder auf dem Bolzplatz kickst, ist etwas ganz anderes. Da kann es auch mal besonderen Spaß machen, mit einem Tennisball oder einem leichten Plastikball zu spielen. Deiner Phantasie sind dort keine Grenzen gesetzt! Damit ist die technische Fertigkeit gemeint, mit dem Ball am Fuß zu laufen. Am besten ist eine möglichst enge Ballführung. Das bedeutet, dass der Ball nicht weit vorgelegt wird, sondern immer nah am Fuß gehalten wird. Dadurch kann man auf Angriffe des Gegners schneller reagieren und den Ball behaupten. Technische Fertigkeit, einen zugespielten Ball sicher in der Bewegung an- und mitzunehmen. Springt der Ball zu weit weg, kann der Gegenspieler ihn leicht erobern. Was zeichnet eine Banane aus? Sie ist gelb und krumm. Obwohl es im Fußball auch gelbe Karten gibt, ist die Farbe in diesem Zusammenhang nebensächlich. Wichtiger ist die Tatsache, dass eine Banane nicht gerade, sondern gekrümmt ist.
"Bananenflanke" bedeutet also, dass der Ball im Bogen fliegt. Dazu muss der Flankengeber den Ball mit Effet - also angeschnitten - schießen. Für den Torwart sind solche Hereingaben enorm schwer zu berechnen. Eine Flanke dient bekanntlich im Spiel in erster Linie dazu, den Mitspieler vor dem Tor in günstiger Position möglichst genau anzuspielen, damit dieser einen Treffer erzielen kann. Neben einem guten Flankengeber braucht man also noch einen treffsicheren Abnehmer, der die Zuspiele auch in Tore ummünzen kann. Einen solchen fand der "Erfinder der Bananenflanke“, der langjährige Profi des Hamburger SV (1971-1991) und FD21-Initiator Manfred Kaltz, in Horst Hrubesch. Dieser trug aufgrund seiner enormen Kopfballstärke den Spitznamen "Kopfballungeheuer". Eine Blutgrätsche ist die brutale Art, ein Foul zu begehen. Der Gegner wird durch eine Grätsche geradezu "gefällt". Die "Täter" lassen sich häufig nach Provokationen oder durch puren Frust dazu hinreißen.
Durch eine Blutgrätsche setzt man die Gesundheit des Gegenspielers mit voller Absicht aufs Spiel. Sie ist höchst unsportlich und sollte stets vermieden werden. Ein solch brutales Einsteigen wird vom Schiedsrichter auch vollkommen zu Recht mit einer Roten Karte bestraft.
Trotzdem alledem taucht dieser übertriebene körperliche Einsatz in allen Ligen - egal ob Bundesliga oder Kreisklasse - immer wieder auf. Der Bolzplatz ist die Urstätte des Straßenfußballs und meist der erste eigentliche Trainingsplatz vieler jetziger Fußball-Stars. Dort könnt ihr euch mit Freunden, aber auch allein mit dem Ball austoben. Er ist die ideale Spielwiese zum Testen von neuen Spielzügen, für Schussübungen und auch für kleine Trainingsspielchen.
Wir sind der Meinung, dass jeder Ort bzw. jeder größere Stadtteil einen Bolzplatz für Kinder und Jugendliche bereitstellen sollte. Denn nicht immer ist die Möglichkeit gegeben, auf das Trainingsgelände eines Fußballvereins zu gehen, um dort zu kicken.
Des weiteren bietet euch der Bolzplatz die Gelegenheit, Fußball zu spielen, ohne zwingend einem Verein anzugehören. Oder ihr wollt sicherlich auch mit Freunden kicken, die vielleicht in einem anderen Verein spielen. Beim Bolzplatz gibt es keine starren Regeln. Dort sollte auch wirklich jeder die Möglichkeit haben, sich mit dem Ball auszutoben. Die 1. und 2. Bundesliga in Deutschland gibt es in der uns heute bekannten Form erst seit dem 24. August 1963. Die beiden höchsten Ligen sind zugleich auch unsere einzigen reinen Profi-Fußballklassen.
Rekordmeister der 1. Bundesliga ist natürlich der FC Bayern, und zwar war er bereits 17 Mal der Primus der Liga und hielt am Ende die Meisterschale in seinen Händen. Erster Meister wurde der 1.FC Köln. Der Hamburger SV ist der einzige Club, der von Anfang an dabei und bislang noch kein einziges Mal abgestiegen ist. Seit der Saison 1995/96 wird nach der - ursprünglich in England verwendeten - Drei-Punkte-Regelung gespielt. Der Sieger einer Partie erhält drei Punkte (zuvor zwei), bei einem Unentschieden erhält jedes Team einen Punkt, der Verlierer selbstverständlich keinen.
Die Bundesliga ist aus dem Leben vieler Sportbegeisterter nicht wegzudenken. Allein in der 1. Liga pilgern wöchentlich durchschnittlich eine Viertel Million Zuschauer in die Stadien und das Fernsehpublikum umfasst zur besten Sendezeit sogar mehrere Millionen. Als Bundestrainer wird der Coach der Nationalmannschaft in Deutschland und auch in Österreich bezeichnet. Deutscher Bundestrainer ist seit 2004 Jürgen Klinsmann , der unterstützt wird von Co-Trainer Joachim Löw und Torwarttrainer Andreas Köpke . Klinsmann ist der neunte Bundestrainer in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Bundestrainer der österreichischen Nationalmannschaft ist seit 2002 Hans Krankl, zu seiner aktiven Zeit u.a. Torjäger beim FC Barcelona. Die bisherigen deutschen Bundestrainer: Otto Nerz (1923 - 1936) Sepp Herberger (1936 - 1964) Helmut Schön (1964 - 1978) Jupp Derwall (1978 - 1984) Franz Beckenbauer (1984 - 1990) Berti Vogts (1990 - 1998) Erich Ribbeck (1998 - 2000) Rudi Völler (2000 - 2004) Die Champions League ist der höchste europäische Vereinswettbewerb, den es im Fußball zu gewinnen gibt. Also die beste Gelegenheit für jeden Vereinsfußballer, internationale Erfahrung zu sammeln und auf sich aufmerksam zu machen.
Spielberechtigt sind die jeweiligen Meister der nationalen Ligen, sowie die jeweils Zweitplatzierten. Wie viele Vereine eines jeden Verbandes aber letztenendes teilnehmen und zu welchem Zeitpunkt die Mannschaften in den Wettbewerb eintreten, ist abhängig von der Platzierung des Verbandes in der UEFA- Koeffizienten- Rangliste. Nach insgesamt drei Qualifikationsrunden treten dann 32 Teams an, die auf acht Gruppen zu je 4 Mannschaften verteilt sind. Seit der Saison 2003/04 gibt es einen neuen Modus: Die Gruppensieger und -zweiten qualifizieren sich für das Achtelfinale, ab dem im K.o.- Modus weitergespielt wird. Die acht Drittplatzierten dürfen an der dritten Runde des UEFA Cup teilnehmen und die Gruppenletzten scheiden ganz aus.
Im Finalspiel wird dann in nur einem einzigen Spiel auf neutralem Boden (2004 in der Arena AufSchalke) der Sieger der gesamten Champions League ermittelt. So ist diese Liga also ein bunter Mix aus spannenden Gruppenspielen, in welcher jeder gegen jeden spielt, und einer K.o.- Runde.
Die bisherigen deutschen Champions League Sieger sind Borussia Dortmund und Bayern München. Der Co-Trainer ist Vertreter und engster Mitarbeiter des Chef-Trainers. Oftmals leitet er die Übungseinheiten oder trainiert mit Spielern, die nicht am Mannschaftstraining teilnehmen können.
Ein Trainergespann muss gut zusammenarbeiten, deshalb bilden sich manchmal dauerhafte Trainerpaare, die auch gemeinsam den Verein wechseln.
So z.B. Ottmar Hitzfeld mit seinem Co Michael Henke, die bereits bei Borussia Dortmund lange Jahre zusammen erfolgreich waren und jetzt bei Bayern München tätig sind. Die Position des Co-Trainers kann auch als Sprungbrett dienen. Wird der Chef-Trainer entlassen, dann gehört sein bisheriger Vertreter häufig zu den Kandidaten für seine Nachfolge. Im Regelwerk wird dieser Bereich, der einen abgegrenzten Raum zwischen Ersatzbank und Spielfeld bezeichnet, "Technische Zone" genannt. Sie wird bei Spielen in Stadien eingerichtet und reicht von der Bank bis auf einen Meter an das Spielfeld heran. Die Personen, die auf der Bank Platz nehmen, müssen vor dem Spiel benannt werden. In der Regel sind dies Trainer, Ersatzspieler und Betreuer. Während des Spiels darf die mit Linien eingezeichnete Coachingzone nur in Ausnahmefällen verlassen werden, beispielsweise, um einen verletzten Spieler zu behandeln.
Oft sieht man bei Trainern, dass sie wie in einem Käfig am Rande der Coachingzone herumtigern, um möglichst nah am Spielfeld zu sein. Und wenn sie die gezogene Linie dann doch mal übertreten, haben sie sofort den vierten Schiedsrichter vor sich, der sie ermahnt und zurückschickt. Das Wort "Comeback" kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt "zurückkommen".
Es wird verwendet, wenn ein Spieler nach einer langen Verletzungszeit oder sogar nach dem verkündeten Ende seiner Karriere wieder zurückkehrt und weiter Fußball spielt. Manchmal wird dieser Begriff auch verwendet, wenn ein Spieler lange Zeit schlecht gespielt hat, dann aber wieder zu Hochform aufläuft.
Zuletzt war es Andreas Möller, der seine Karriere bei Schalke 04 eigentlich schon beendet hatte, im Sommer 2003 dann aber doch wieder bei seinem alten Verein Eintracht Frankfurt auflief. Der Coopertest ist nach dem amerikanischen Arzt Dr. Kenneth Cooper benannt, der 1968 mit seinem Buch "Aerobics" in den USA einen Joggingboom mit ausgelöst hat.
Der Test ist geeignet, um die Ausdauerleistungsfähigkeit festzustellen. Beim Coopertest muss man in 12 Minuten eine möglichst lange Strecke laufen. Am besten messen kann man die Strecke, wenn der Test auf einer 400 m-Bahn durchgeführt wird. Der Coopertest ist weit verbreitet, z. B. prüft die FIFA auf diese Weise die läuferischen Qualitäten ihrer Schiedsrichter. Vor der Fußball-WM 1990 betrug die Bestleistung unter den Unparteiischen noch 2400m, 2002 übertrafen mehrere die 3000m-Marke. Ein Oberligaschiedsrichter muss heute einen Wert von 2700 Meter erreichen. Für Laufanfänger und völlig Untrainierte ist dieser Test allerdings weniger geeignet, da er dem Läufer eine gewisse Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit abverlangt.
Der Coopertest ist so anstrengend, weil die Laufzeit für eine intensiv gelaufene Distanz relativ lang ist. Der Sportler muss oberhalb der anaeroben Schwelle laufen, d.h., er verbraucht mehr Sauerstoff, als in den Muskel transportiert werden kann. Die Energie muss daher auf andere Weise bereitgestellt werden. Es sammelt sich Laktat in den Muskeln an, was die Bewegung sehr anstrengend macht. Eine gute Grundlagenausdauer und die Fähigkeit, das eigene Leistungsvermögen einzuschätzen, ermöglichen gute Werte beim Coopertest.
Zwar gibt es Tabellen, nach denen die erreichten Distanzen bewertet werden können. Man kann den Coopertest aber auch nutzen, um die persönliche Leistungsentwicklung zu messen. Dazu läuft man beispielsweise am Anfang der Vorbereitung, vor Saisonbeginn und eventuell auch in der Winterpause. Durch den Vergleich der verschiedenen Leistungen können Trainer und Spieler die Entwicklung der persönlichen Ausdauerleistungsfähigkeit einschätzen. Treffen zwei besonders rivalisierende Mannschaften zum Beispiel aus derselben Region oder derselben Stadt aufeinander, so nennt man dieses Spiel ein Derby.
Für Fans haben diese Spiele eine besondere Bedeutung, da es darum geht, welche Mannschaft in der Region die Nase vorn hat. Aber auch die Spieler geben in solchen Begegnungen natürlich besonders Gas und so kommt es häufig zu hart umkämpften, sehr spannenden Spielen. Besondere Derbys sind zum Beispiel das Ruhrderby zwischen Schalke und Dortmund, das Nord-Derby zwischen Hamburg und Bremen, sowie das Münchener Stadtderby zwischen Bayern München und 1860 München. Der Deutsche Fußball Bund - kurz DFB - ist unser nationaler Fußballverband in Deutschland. Gegründet wurde der DFB am 28. Januar 1900 in Leipzig.
Inzwischen gehören etwa 27.000 Vereine dazu. Damit ist der DFB der größte Fußball-Fachverband der Welt. Das gemeinsame Ziel mit den Landes- und Regionalverbänden ist die Organisation aller Ligen für alle Altersklassen. Am 28. April 2001 hat Gerhard Mayer-Vorfelder aus Stuttgart das Amt des DFB-Präsidenten von seinem Vorgänger Egidius Braun übernommen. Seit 23. Oktober 2004 steht ihm als Geschäftsführender Präsident Dr. Theo Zwanziger zur Seite. Die Zentralverwaltung des DFB befindet sich in Frankfurt am Main. Er ist und bleibt der zweitwichtigste nationale Titel. Das Interessante an diesem Wettbewerb ist, das neben den Teams der 1. und 2. Bundesliga auch viele Mannschaften aus unteren Ligen beteiligt sind. Jedes Jahr im Mai findet in Berlin das Pokalendspiel der Herren statt. Für das Finale der Damen wurde mit Köln im Jahr 2010 ein neuer Ort gefunden. Nun findet im Vorfeld des Männer-Finales das Endspiel der Junioren im Berliner Olympiastadion statt. Nicht selten hat es während einer Pokalrunde schon dicke Überraschungen, gerade durch zweit- oder drittklassige Teams, gegeben. Dies animiert dann auch wieder alle Leute zu folgendem Satz: "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze." In einem einzelnen Spiel kann es nämlich auch ein "Kleiner" schaffen, einem "Großen" mal ein Bein zu stellen. Es gibt Mittel, die bei Sportlern dazu führen, dass diese bessere Leistungen bringen können, als mit normalem Training. Diese Mittel haben neben der Leistungssteigerung aber häufig auch heftige Nebenwirkungen wie Erhöhungen des Blutdrucks, Halluzinationen, Lebertumore und Depressionen.
Wenn ein Sportler solche verbotenen Mittel einnimmt, um dadurch seine Leistung zu steigern, dann nennt man das "Doping". Um auszuschließen, dass der Wettbewerb durch Doping verzerrt wird, und um die Gesundheit der Sportler zu schützen, ist das Doping im Sport verboten. Durch diverse Kontrollen können verbotene Substanzen im Urin, in den Haaren oder anderen Teilen des Körpers nachgewiesen werden.
Dennoch versuchen immer wieder Sportler, sich durch verbotene Mittel einen Vorteil zu verschaffen. Um diesen "Schwarzen Schafen" keine Chance zu geben, müssen Leistungssportler - wie Fußball-Profis - regelmäßig für Anti-Doping-Kontrollen bereit stehen. Mit dem Doppelpass ist hier nicht die doppelte Staatsbürgerschaft gemeint, nein, sondern ein technisches Kabinettstückchen. Es ist das direkte, schnelle Zusammenspiel zweier Spieler (meist beim Angriff), um einen oder mehrere Gegner auszuspielen.
Leider wird der Doppelpass viel zu selten eingesetzt, obwohl die Trainer es als sehr wirkungsvolles, taktisches Mittel immer wieder fordern. Mit dem Double ist beim Fußball der Gewinn von Meisterschaft und Pokal in einer Saison gemeint. Damit ist es der Inbegriff für eine ungemein erfolgreiche Spielzeit, denn zumindest in Deutschland sind diese beiden Titel auf nationaler Ebene die mit Abstand bedeutsamsten.
Das Kunststück, am Ende einer Saison in beiden Wettbewerben die Konkurrenz abgehängt zu haben, gelang bisher insgesamt acht Mal. Lange Zeit war der Gewinn des Doubles eine absolute Ausnahme, in den letzten Jahren wurde er aber fast schon zur Regel. Schalke 04 brach 1937 den Bann und konnte nach der errungenen Meisterschaft durch einen Finalsieg gegen Fortuna Düsseldorf auch den Pokal für sich entscheiden. Erst 32 Jahre später gelang dem FC Bayern München als zweiter Mannschaft der gleiche Coup, als das Team um Franz Beckenbauer ausgerechnet den FC Schalke im Endspiel niederrang. Die Münchner legten damit den Grundstein für ihren Rekord, denn insgesamt fünf Mal erreichten die "Roten“ das Double (1969, 1986, 2000, 2003 und 2005) und sind damit in dieser Statistik unerreicht. Zwischendrin gelang nur dem 1. FC Köln im Jahre 1978 und Werder Bremen 2004 der doppelte Titelgewinn. Dribbling heißt frei übersetzt soviel wie "Ballführen" und ist unabdingbarer Bestandteil für eine gute Technik. Wichtig ist, dass der Ball ganz eng am Fuß geführt wird. Am besten ist es natürlich, wenn du dazu in der Lage bist, mit beiden Füßen gleich gut den Ball zu führen. Dann haben es Gegenspieler besonders schwer, dir das Leder abzujagen.
Wenn du das Dribbeln gut beherrschst, dann können situationsbedingt verschieden Finten wie etwa ein Übersteiger eingebaut werden. So bist du für deine Gegenspieler nicht so leicht auszurechnen und kannst sie jederzeit überraschen. Beispielhaft für eine nahezu perfekte Ballführung verbunden mit tollen Tricks ist der französische Ex-Nationalspieler Zinedine Zidane von Real Madrid. Im Bild behauptet sich der Ausnahmetechniker gegen Bayerns Michael Ballack. Die Dritte Liga wurde zu Beginn der Saison 2008/2009 eingeführt und ist die dritthöchste Spielklasse in Deutschland. Sie ist eingleisig, was bedeutet, dass es wie in der Ersten und Zweiten Bundesliga eine deutschlandweite Liga gibt. Am Spielbetrieb nehmen 20 Mannschaften teil, darunter sind in der ersten Saison mit Werder Bremen II, VfB Stuttgart II und Bayern München II auch drei Amateurteams von Bundesligisten. Die beiden Mannschaften, die am Ende der Saison auf dem ersten und zweiten Tabellenplatz stehen, steigen in die Zweite Liga auf. Der Tabellendritte muss gegen den Drittletzten der Zweiten Liga in zwei Relegationsspielen darum kämpfen, welches Team in welcher Liga spielen wird. Der Dropkick ist ähnlich dem Volleyschuss. Ein hoch zugespielter Ball wird direkt geschossen. Im Gegensatz zum Volley, der in der Luft getroffen wird, ist der Treffpunkt des Balles beim Dropkick genau in dem Moment, in dem er den Boden berührt.
Der Dropkick ist technisch sehr anspruchsvoll, bei falscher Körperhaltung steigt der Ball schnell Richtung Wolken. Da hilft nur: Raus und Üben! Wenn ein Spieler den Ball über die eigene Toraus-linie spielt, gibt es für das gegnerische Team eine Ecke. Der Eckstoß wird aus dem Viertelkreis an der Eckfahne ausgeführt. Dabei müssen sich die Gegner wie beim Freistoß 9,15 m vom Ball entfernt halten.
Eine Ecke ist eine gute Möglichkeit ein Tor zu erzielen; auch direkt. In der Bundesliga hat das z.B. Mario Basler vor einigen Jahren geschafft. Bei einem Spiel, das so schnell ist wie Fußball und in dem nur kurze Augenblicke entscheidend sein können, passieren natürlich auch Fehler. Einer der unglücklichsten Fehler ist das Eigentor. Der Verteidiger handelt eigentlich in bester Absicht, um eine Torchance des Gegners zu verhindern.
Es sieht jedoch immer sehr unglücklich aus, wenn ein Spieler den Ball im eigenen Tor versenkt. Dies hat übrigens nichts mit der Stärke eines Spielers zu tun. Kein geringerer als der Kaiser Franz Beckenbauer selbst war einer der berüchtigtsten Eigentorschützen der Bundesliga . Nein, im Fußball hat "Einnicken" überhaupt nichts mit Schlafen zu tun. Ganz im Gegenteil.
Wenn ein Spieler eingenickt hat, war er hellwach. Dann hat er nämlich eine gute Torchance genutzt und den Ball ohne große Probleme per Kopf über die Linie befördert. Weil er dabei eine typische Nickbewegung macht, um den Ball zu köpfen, spricht man bei solchen relativ leicht erzielten Kopfballtoren davon, dass der Torschütze eingenickt hat. Wenn der Ball über die Seitenauslinie gespielt worden ist, erhält der Gegner einen Einwurf. Der Einwurf muß mit beiden Händen zugleich in einem Zug über den Kopf ausgeführt werden. Der einwerfende Spieler muß mit beiden Füßen auf dem Boden und außerhalb des Spielfeldes stehen.
Der Einwurf muß an der Stelle ausgeführt werden, an der der Ball die Seitenauslinie überschritten hat. Aus einem Einwurf kann ein Tor nicht direkt erzielt werden. Desweiteren ist die Abseitsstellung beim Einwurf aufgehoben. Wenn der Gegenspieler in seinem eigenen Strafraum einen Regelverstoß begeht (Foul, Festhalten, Handspiel, etc.), erhält man einen Strafstoß, im Volksmund auch Elfmeter genannt. Der wird vom Elfmeter-Punkt aus von einem beliebigen Spieler geschossen, wobei sich alle anderen Akteure, bis auf den gegnerischen Torwart natürlich, außerhalb des Strafraums aufhalten müssen. Erst nach dem Torschuss dürfen diese die Strafraumgrenze überschreiten und bei einer erfolgreichen Abwehr des Torhüters wieder ins Spiel eingreifen. Elfmeter können Spiele und Meisterschaften entscheiden. Nicht zu vergessen: 1990 wurde Deutschland durch den erfolgreich verwandelten Elfmeter unseres Machers Andreas Brehme gegen Argentinien Weltmeister. Im Jahre 1970 wurde das Elfmeterschießen nach Verlängerung eingeführt. Jeder Mannschaft wählt ihre Spieler aus, die den Ball vom 11m- Punkt im Tor versenken sollen, um ihr Team zum Sieg zu führen. Einer der erfolgreichsten Schützen in der Bundesliga ist ausgerechnet einer, dessen Job es ist, Tore zu verhindern - der Torhüter Hans-Jörg Butt. Wenn ein Team innerhalb einer Woche mehrere Spiele zu bestreiten hat, spricht man von einer Englischen Woche. Diese Bezeichnung wurde gewählt, da besonders die Vereine in England sehr oft unter der Woche spielen mussten. In der englischen Premier League spielen insgesamt 20 Vereine. Zudem werden zwei verschiedene Pokale mit Hin- und Rückspiel ausgespielt.
Inzwischen müssen auch Bundesliga-Vereine sehr oft unter der Woche ran, da die internationalen Wettbewerbe ( Champions League und UEFA-Cup ) wesentlich mehr Spiele beinhalten können. So könnte die Englische Woche inzwischen auch eine Deutsche, Spanische oder Italienische sein. Fußball ist ein so genannter "Kontaktsport". Immer wieder kommt es zu Zweikämpfen, in denen Verletzungen passieren können. Die Erstbehandlung von Verletzungen ist oftmals entscheidend, wie lange man pausieren muss. Daher sollte bei Spiel und Training neben einer Kühlbox auch immer ein Erste-Hilfe-Koffer in Reichweite sein.
In so einen Koffer gehört: - Tape - Schere - Gummihandschuhe - Mullbinden - Elastische Fixierbinden - Verbandpäckchen - Pflaster - Desinfektionsspray - Kühlspray - Salben - Massageöl Damit können Wunden und Verletzungen direkt vernünftig versorgt werden, wodurch unnötige Entzündungen und Schwellungen gar nicht erst entstehen. Eine anschließende ordentliche Versorgung durch einen Arzt bei ernsthaften Blessuren wird durch diese "Selbsthilfe" aber natürlich nicht ersetzt! Hier sind die Deutschen Spitze. Gleich dreimal ergatterte eine DFB-Elf den Europameistertitel (1972, 1980 und 1996). So oft wie keine andere Mannschaft.
Hätte Uli Hoeneß damals 1976 den Elfmeter nicht in den Nachthimmel gedroschen und die deutsche Elf 1992 die Dänen nicht ein wenig unterschätzt... Aber lassen wir das.
Auch 1996 gehörte eine Portion Glück dazu, als Oliver Bierhoff im Finale gegen Tschechien das erste Golden Goal überhaupt schoss und so den Titel nach Deutschland brachte.
Nicht vergessen darf man unsere Frauen, die ja auch schon dreimal diesen Titel gewinnen konnten und zwar 1995, 1997 und 2001. Klar, im Fußball wird gekämpft, geschubst und getreten. Gerade im Profibereich (Bundesliga) geht es ja um sehr hohe Summen, um die die Mannschaften spielen. Aber eines sollte trotz allem nicht vergessen werden: die Fairness gegenüber den Gegenspielern und dem Publikum. In der Bundesliga gibt es einen Fairness-Preis, der am Ende der Saison von einer unabhängigen Jury für besonders faires Verhalten an einen einzelnen Spieler vergeben wird.
Auch die UEFA hat sich da was besonderes ausgedacht, um die Fairness zu fördern: die fairste Mannschaft Europas (die wenigsten gelben und roten Karten in einer Saison) darf in der darauf folgenden Saison trotz nicht erfolgter Qualifikation im UEFA-Cup starten. Man sieht, Fairness zahlt sich aus, und das nicht nur im Fußball. In der Fair-Play-Wertung wird das Verhalten der Mannschaft und der Offiziellen gegenüber der gegnerischen Mannschaft und dem Schiedsrichtergespann bewertet. Ziel ist es, in den Teams den Sportsgeist zu fördern. Um den Reiz an diesem Wettebewerb zu verstärken, wird häufig für das fairste Team ein Preis ausgeschrieben.
Negativ bewertet werden zum Beispiel Gelbe, Gelb-Rote und Rote Karten. Hierfür bekommt die Mannschaft Minuspunkte. Taktische Fouls, Simulieren und Spielverzögerung bringen ebenfalls negative Einträge. Und auch die Zuschauer werden bewertet: Sie sollten zu einer positiven Grundstimmung im Stadion beitragen und Entscheidungen des Schiedsrichters akzeptieren.
Zähler sammeln kann ein Team zum Beispiel dadurch, dass es sich auch nach einer hohen Führung nicht einfach hinten reinstellt, sondern das Spiel weiter aktiv mitgestaltet. Auch die Achtung vor dem Gegner, wie zum Beispiel das Helfen bei Verletzungen, oder das positive Verhalten gegenüber den Unparteiischen wird bewertet. Der Fallrückzieher, das ist die hohe Kunst des Tore schießens, reine Akrobatik.
Der Ball wird im Fallen mit dem Spann in der Luft und mit dem Rücken zum Tor über den Kopf gespielt. Um ihn in höchster Vollendung ausführen zu können, muss man ein Gefühl für die Flugbahn des Balls und für die jeweilige Spielsituation haben. Die richtige Schusstechnik und die Kontrolle über den eigenen Körper ist dabei nicht zu vernachlässigen.
Bereits sehr oft wurden Treffer per Fallrückzieher zum "Tor des Monats" gewählt. Die bekanntesten und erfolgreichsten Vertreter des gepflegten Fallrückziehers in der Bundesliga waren Klaus Fischer (Schalke 04) und unser Vorstandsvorsitzender und ehemaliger Nationalstürmer Jürgen Klinsmann. Ausdruck für ein Abspiel, das sein Ziel nicht erreicht hat. So ein Pass wird also entweder vom Gegner abgefangen oder geht direkt ins Aus.
Durch Fehlpässe nahe dem eigenen Tor können sehr gefährliche Situationen entstehen, weil die eigene Mannschaft zum Angriff aufgerückt ist und der Gegner so oft gegen wenige und schlecht postierte Verteidiger spielt. Die FIFA (Fédération Internationale de Football Association) mit Sitz in Zürich (Schweiz) ist der internationale Fußball-Weltverband und wurde am 21. Mai 1904 in Paris gegründet. Der Schweizer Sepp Blatter ist seit dem 08.06.1998 Präsident des Verbands.
Die Hauptaufgabe ist, die Regeln der verschiedenen nationalen Verbände zu vereinheitlichen. Die erste eigene Weltmeisterschaft, die alle 4 Jahre durchgeführt wird, wurde 1930 in Uruguay gespielt. Heute zählt die FIFA ganze 203 Mitglieder aus der ganzen Welt. Besonderer Ausdruck für einen weiten und hohen Flugball. Der Ausdruck wird sehr häufig in Verbindung mit Flugbällen von der Seite vor das Tor benutzt.
Beherrscht ein Spieler besonders präzise Flanken, dann nennt man ihn schon mal einen "Flankengott". Ein solcher war Manfred Kaltz zu seiner aktiven Zeit, in der er beim Hamburger SV und in der Nationalelf den kopfballstarken Mittelstürmer Horst Hrubesch mit Vorlagen versorgte. Der Flugkopfball ist eine spezielle Form des Kopfballs, bei der der Spieler nicht im Stand köpft oder dabei senkrecht nach oben springt, sondern explosiv nach vorne abspringt und im Flug den Ball mit dem Kopf spielt. So erzielte Tore gehören immer zu den Spektakulärsten. Eigentlich wissen wir alle, was ein Foul ist. Trotzdem diskutieren wir liebend gern darüber. Tatsächlich sind sich alle Menschen nur in zwei Dingen völlig einig:
1. Ein Foul kann durchaus ziemlich weh tun. 2. Foul ist, wenn der Schiri pfeift. Wenn der Gegner einen Regelverstoß, d.h. ein Foul jeglicher Art begangen hat, erhält man einen Freistoß. Ein "direkter Freistoß" kann unmittelbar zu einem Tor führen; beim "indirekten Freistoß" muss der Ball vorher noch von einem anderen Mitspieler berührt werden. Es gibt viele Varianten einen Freistoß zu schießen. Die Schusstechnik ist hierbei sehr wichtig. Ihr könnt ihn mit Vollspann, mit Effet oder mit dem Rist schießen. Die Fünfjahreswertung ist eine Rangliste, die zur Ermittlung der Anzahl der Startplätze in der Champions League und Europa League für jeden einzelnen Länderverband dient.
Die Wertung Die von den einzelnen Fußball-Klubs einer Nation während einer Saison in der Champions League oder Europa League gesammelten Punkte werden zusammengezählt. Für einen Sieg gibt es zwei Punkte, für ein Unentschieden einen Punkt. Die in der Qualifikation erreichten Punkte werden halbiert. Anschließend wird diese Punktzahl durch die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften des entsprechenden Landes geteilt. Auch das Weiterkommen bringt Punkte Für das Erreichen des Viertel -und Halbfinales, sowie der Endspiele gibt es in den beiden Wettbewerben jeweils Bonuspunkte. Des Weiteren werden in der Champions League für den Einzug in die Gruppenphase und für das Erreichen des Achtelfinales Punkte gutgeschrieben.
So starten für die drei besten Länder die meisten Fußball-Mannschaften. Die Anzahl der Startplätze nimmt mit der Platzierung ab. Zuzeit ist der Spitzenreiter England, gefolgt von Spanien, Italien und Deutschland. Die Gelbe Karte kann der Schiedsrichter einem Spieler für unsportliches Verhalten in jeglicher Form zeigen. Das hat keine direkten Folgen für den Spieler, er kann dennoch weiter mitspielen. Nicht umsonst spricht man auch von einer „Verwarnung“, der Referee zeigt dem Spieler dadurch an, dass er ein solches Verhalten nicht duldet und es bei weiteren Unsportlichkeiten zu ernsthaften Konsequenzen kommen kann.
Mit „unsportlich“ ist ein Verstoß gegen die Spielregeln oder verbale Attacken gegen andere Spieler oder die Schiedsrichter gemeint. Die Gelbe Karte gibt es im Fußball erst seit 1970. Noch recht neu ist die Gelb-Rote Karte. Bekommt ein Spieler in einem Spiel zwei Verwarnungen, zeigt ihm der Schiedsrichter die so genannte „ Ampelkarte “ und wird aus dem Spiel ausgeschlossen. Die Regeln des Fußballs unterliegen ständigen Veränderungen. So auch hier: Seit dem 1. Juli 2004 erhält ein Spieler zum Beispiel auch eine Gelbe Karte wegen unsportlichen Verhaltens, wenn er sein Trikot beim Torjubel über den Kopf zieht. Viele Fußballer, Zuschauer und sogar Schiedsrichter halten solche Regelungen für unnötig, weil gerade die Freude und der entsprechende Jubel zum Fußball gehört. Aber Regel ist Regel, der Schiri muss entsprechend handeln und darf kein Auge zudrücken. Spielsituation zur Feststellung einer Abseitsstellung. Auf gleicher Höhe mit einem Abwehrspieler zu sein bei weniger als zwei Abwehrspielern näher zur Torlinie, gilt nicht mehr als Abseitsstellung.
Aber das ist von den Schiedsrichterassistenten natürlich schwer zu erkennen, deshalb sind sie sich selber manchmal nicht ganz sicher, ob ein Stürmer im Abseits steht oder nicht. Ein Goalgetter ist jemand, der eine Garantie auf Tore hat. Berühmte Goalgetter waren z.B. Ulf Kirsten, Gerd Müller , Ruud van Nistelrooy...!
Wenn diese "Goalgetter" nicht treffen heißt es immer ganz schnell "Formkrise", weil sie ihre Leistung nicht mehr bringen.
Durch seine Tore kann ein Goalgetter oft im Alleingang ein Spiel zugunsten seiner Mannschaft entscheiden. Das Golden Goal wurde von dem im Eishockey jeher üblichen "Sudden Death" übernommen. Schießt eine Mannschaft während einer Verlän-gerung ein Tor, so ist sie sofort der Sieger.
Das erste Golden Goal der Fußballgeschichte schoss Oliver Bierhoff im Finale der Euro '96 gegen Tschechien. Auch die Endspiele der Europameisterschaft 2000 (David Trezeguet für Frankreich), der Damen-EM 2001 (Claudia Müller für Deutschland) und zuletzt der Damen- WM 2003 (Nia Künzer für Deutschland) wurden jeweils durch ein Golden Goal entschieden. Die Grätsche wird gern mit einem groben Foulspiel in Verbindung gebracht.
Doch natürlich kann sie auch ein reguläres Mittel sein, einem Gegenspieler den Ball abzunehmen.
Die Grenze zwischen fairem Abgrätschen und einem schweren Foul ist allerdings sehr dünn. Der Hackentrick ist ein technischer Kunststoß mit dem hinteren Teil des Fußes, der Hacke.
Mit einem Hackentrick kann man den Gegner verwirren, weil kaum jemand damit rechnet, dass man den Ball rückwärts spielt. Schließlich hat man hinten ja keine Augen. Als Feldspieler ist es im Fußball generell verboten, den Ball mit der Hand zu spielen. Wenn man es dennoch absichtlich macht, wird das vom Schiedsrichter meist mit einer Gelben Karte bestraft. Es kann aber auch noch schlimmer kommen: Wenn du durch ein absichtliches Handspiel ein Gegentor verhinderst, sieht die Regel dafür sogar eine Rote Karte vor!
Aber nicht nur das Verhindern, auch das Erzielen von Toren mit der Hand oder dem Arm ist verboten. Trotzdem versuchen es sogar Profis immer wieder, wenn sie glauben, anders nicht mehr an den Ball zu kommen. Der Berühmteste von ihnen ist Diego Maradona . Der berühmte Argentinier erzielte in einem legendären WM-Viertelfinale 1986 gegen England ein Tor mit der Hand, was dem Schiedsrichter jedoch verborgen blieb. Später sprach Maradona in diesem Zusammenhang davon, das bei diesem Tor die "Hand Gottes" ein wenig im Spiel war. Wenn ein Spieler innerhalb einer Halbzeit drei Tore hintereinander erzielt, ohne dass ein anderer Spieler (egal, ob vom eigenen Team oder vom Gegner) zwischendurch trifft, spricht man in Deutschland von einem Hattrick.
In England wird der Begriff etwas anders verwendet. Dort wird einem Akteur bereits ein Hattrick zugeschrieben, wenn er in einer Partie drei Treffer erzielt. Im britischen Fußball ist es also egal, ob zwischen diesen drei Toren die Halbzeitpause oder der Torerfolg eines anderen Spielers lag. Die Mannschaft, die im eigenen Stadion spielen darf.
Das ist von Vorteil, weil man alles genau kennt, keine weite Anreise hat und hoffentlich von den zahlreichen eigenen Fans unterstützt wird. Als Herbstmeister wird die Mannschaft bezeichnet, die zum Ende der Hinrunde auf dem ersten Tabellenplatz steht. Zwar ist "Herbstmeister" kein offizieller Titel, für den es einen Pokal gibt, doch häufig wird das Team, das die Herbstmeisterschaft holen konnte, dann im Sommer Meister. Aber natürlich gibt es auch Ausnahmen.
In der Saison 2008/2009 zum Beispiel lag Hoffenheim zur Winterpause auf dem ersten Rang der Tabelle - punktgleich mit dem FC Bayern. Meister wurde allerdings keines der beiden Teams: Hoffenheim wurde Siebter, Bayern blieb auf Rang zwei. Über den Meistertitel durfte sich am Ende der Saison der VfL Wolfsburg mit seinem überragenden Sturmduo Dzeko und Grafite freuen. Zur Winterpause lagen die "Wölfe" noch auf Rang neun! Anderer Ausdruck für Schiedsrichter-Ball. Wenn der Schiedsrichter das laufende Spiel unterbrechen musste, um beispielsweise die Behandlung eines verletzten Spielers zu ermöglichen oder einen störenden Gegenstand vom Spielfeld zu entfernen, ist der Ballbesitz nicht klar geregelt.
Deshalb wird dann je ein Spieler jeder Mannschaft zum Schiedsrichter gerufen, der den Ball zwischen den beiden fallen läßt. Der Ball darf erst gespielt werden, nachdem er den Boden berührt hat.
Wer fair ist, überlässt den Ball natürlich der Mannschaft, die ihn zum Zeitpunkt der Unterbrechung hatte. Hooligan ist die Bezeichnung für eine Person, die im Rahmen bestimmter Sportereignisse, wie zum Beispiel einem Fußballspiel, durch aggressives und zerstörerisches Verhalten auffällt. Hooligans treten häufig in größeren Gruppen junger Personen auf und haben eine hohe Gewaltbereitschaft. Für sie spielt das Fußballspiel selbst dabei nur eine untergeordnete Rolle.
Oft nehmen Hooligans nicht mal als Zuschauer teil, sondern verabreden sich mit anderen Hooligangruppen außerhalb des Stadions und veranstalten dort Prügeleien. Leider kommen dabei dann häufig auch Unbeteiligte oder eingreifende Polizisten zu Schaden.
So unverständlich dieses Verhalten für viele ist, so traurig ist es auch, dass der Fußball allgemein damit in Verbindung gebracht wird. Begriff aus dem Regelwerk, der sich auf den Freistoß bezieht. Aus einem indirekten Freistoß kann ein Tor nicht direkt erzielt werden. Der Ball muss erst von einem anderen Spieler berührt worden sein und sich mindestens einmal komplett gedreht haben.
Ob ein Freistoß direkt oder indirekt ist, kannst du am Verhalten des Schiedsrichters erkennen. Wenn er einen indirekten Freistoß verhängt, hält er einen Arm gestreckt nach oben. Als Joker bezeichnet man einen Einwechselspieler, der - ähnlich wie der Joker im Kartenspiel - zu jeder Zeit stechen kann. Also zum Beispiel einen Stürmer, der auch zehn Minuten vor Spielende eingewechselt werden kann und dann immer noch extrem torgefährlich ist.
Bei der EM 1996 war das zum Beispiel Oliver Bierhoff, der nach seiner Einwechslung das Anschlusstor schoss und dann in der Nachspielzeit Deutschland durch ein Golden Goal zum EM -Titel führte.
Bei der EM 2004 zeigte Angelos Charisteas seine Qualitäten. Bei Werder Bremen war er während der Bundesliga-Saison über die Jokerrolle nicht hinausgekommen, einen Stammplatz hatte er nicht. Bei der EM war er dann für Griechenland dauerhaft im Einsatz und kam mit seinen Landsleuten völlig überraschend bis ins Finale. Es gibt in Deutschland je Alterklasse eine Junioren-Fußballnationalmannschaft, genauer gesagt angefangen von der U 15 bis zur U 21 bei den Jungen und die U 17, U 19 und U 21 bei den Mädchen. Auch hier werden Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen.
Es ist natürlich für jeden jungen Fußballer ein Traum, in der Junioren-Nationalelf zu spielen, denn nicht selten entpuppt sich der Jugend-Nationalkader als ideales Sprungbrett zum späteren Profivertrag. Auch Spielführer oder Mannschaftsführer genannt. Er trägt auf dem Spielfeld die Verantwortung für seine Mannschaft und ist Ansprechpartner für den Schiedsrichter Der Keilstürmer ist in einem Spielsystem mit einem oder drei Stürmern die vorderste zentrale Spitze einer Mannschaft. Er wird unterstützt von offensiven Außen, die ihn mit Flanken bedienen sollen. Neben der Verwertung solcher Flanken besteht die Hauptaufgabe eines Keilstürmers darin, in vorderster Front als Anspielstation für seine Mitspieler zu dienen. Auch unter Bedrängnis muss er dann den Ball behaupten können und die nachrückenden Akteure seines Teams einsetzen.
Keilstürmer sind meist von imposanter Statur, häufig werden sie auch als Reißer bezeichnet. In der Bundesliga ist Jan Koller von Borussia Dortmund ein Beispiel für den Typus eines Keilstürmers. Mit seinen zwei Metern Körpergröße wird er häufig mit langen Bällen angespielt und legt dann per Kopf oder Fuss auf seine Kollegen ab. Dies ist für fast jeden Fußballer ein Reizwort. Das Konditionstraining gehört bei keinem Spieler zu den Lieblingsübungen. Doch ohne Kondition kann man keine Spiele gewinnen.
Das Lauftraining gehört einfach dazu, denn nur mit schöner Technik kommt man im heutigen Fußball nicht weit. Mehr Spaß macht das Konditionstraining natürlich, wenn der Ball dabei ist. Ein Konter ist ein taktisch schneller Angriff nach dem Ballgewinn gegen eine weit aufgerückte gegnerische Mannschaft. Das Ziel ist es, durch den flinken Vorstoß den Gegner zu überrumpeln und ein schnelles Tor zu erzielen. Einer der besten Konterspieler in unserer Bundesliga ist Slawomir Paul Freier vom VfL Bochum. Ja, es heißt zwar Fußball, aber wie du weißt, darf der Ball auch mit dem Kopf gespielt werden.
Im Normalfall sollte der Ball mit dem Stirnbereich getroffen werden. Eine gute Technik ist hier besonders wichtig, denn ein falsch ausgeführter Kopfball kann richtig wehtun. Also schau vielleicht gleich mal besser bei den Startipps nach, unsere Starkicker zeigen dir, was du beim Kopfball beachten musst. Eine besonders spektakuläre Art des Kopfballs ist der Flugkopfball , den Jürgen Klinsmann besonders gut beherrschte und damit herrliche Tore erzielte. Bestimmt habt ihr bei dem WM-Qualifikationsspiel gegen Russland mitbekommen, dass viel über den Kunstrasen im Moskauer Stadion gesprochen wurde. Aber was unterscheidet denn eigentlich Kunstrasen von echtem Rasen und wo ist der Unterschied beim Spielen?
Zunächst einmal besteht Kunstrasen aus Kunststoff, es ist also eigentlich ein Kunststoffteppich, mit dem ein Rasen nachgebildet wird. Dabei müssen allerdings viele technische Details beachtet werden, schließlich soll sich ja wie auf einem echten Rasenfeld gespielt werden können.
Bei billigem Kunstrasen haben Fußballer das Problem, dass sie sich leicht verletzen, wenn sie über den Plastikrasen rutschen. Bestimmt kennt ihr das brennende Gefühl, wenn ihr in einer Turnhalle in kurzer Hose über den Boden rutscht: Dieses Brennen erzeugen auch die älteren Arten des Kunstrasens. Auf neuen Feldern ist das allerdings weitestgehend kein Problem mehr.
Auch spielerisch ist einiges anders: Der Kunstrasen stoppt den Ball nicht so stark wie ein normaler Grashalm. Dadurch wird das Leder schneller und die Spieler müssen sich auf diese neue Situation einstellen. In der Champions League darf inzwischen auf Kunstrasen gespielt werden, bei der Europameisterschaft allerdings noch nicht. Darum musste 2008 im Stade de Suisse in Bern nur für das Turnier Naturrasen verlegt werden – eigentlich wird hier nämlich auf Kunstrasen gespielt. Durch diesen Test kann die Ausdauerleistungsfähigkeit bestimmt werden. Nach einer Belastung wird dem Spieler etwas Blut abgenommen und der darin enthaltene Anteil von Laktat (Milchsäure) bestimmt.
Je höher dieser Anteil, desto erschöpfter ist der Spieler. Laktattests werden eingesetzt, um den Fitnesszustand der Spieler zu kontrollieren und das Training darauf abzustimmen.
Es wird bestimmt keinen verwundern, dass Torhüter bei diesen Untersuchungen regelmäßig die schlechtesten Werte erzielen, schließlich müssen sie im Spiel ja auch am wenigsten laufen. Angeblich braucht jede Mannschaft einen Spieler, der das Heft in die Hand nimmt, der Ansagen macht und seine Mitspieler jederzeit mitreißen kann.
Ob die nun Fritz Walter , Franz Beckenbauer , Lothar Matthäus, Matthias Sammer oder aktuell Michael Ballack heißen. Oft genug ist an dieser Aussage auch etwas dran. Der typische Libero, wie er über Jahrzehnte gespielt wurde, verschwindet immer mehr aus dem modernen Fußball. Früher war der Libero der freie Mann hinter der Abwehr, der als Absicherung für die anderen Abwehrspieler fungierte. Er organisierte oftmals nicht nur die Abwehr, sondern das gesamte Spiel seiner Mannschaft.
Ein großer Vertreter dieser Zunft, wenn nicht sogar der Größte, war Franz Beckenbauer . Heute wird meist mit Abwehrketten gespielt, in denen jeder Spieler Deckungs- und Organisationsaufgaben übernehmen muss. Sie werden auch Schiedsrichterassistenten genannt und sind die Helfer des Schiedsrichters an den beiden seitlichen Außenlinien.
Ein Linienrichter zeigt dem Schiedsrichter durch heben seiner Fahne Regelwidrigkeiten und Abseitsstellungen an. In Formationen mit 3 Spitzen ist dies die Stürmerposition am linken Flügel.
Ein Spruch in Fußballerkreisen besagt, dass Torhüter und Linksaußen etwas verrückt sind. Darüber sollte sich jeder aber ein eigenes Urteil bilden. Die Manndeckung ist ein spezielles Abwehrverhalten meist eines einzelnen Spielers. Ein bestimmter Gegenspieler wird eng gedeckt und im gesamten Spielverlauf verfolgt.
Das Ziel der Manndeckung ist es, den Gegenspieler nicht ins Spiel kommen zu lassen sowie im Augenblick des Abspiels auf diesen Spieler den Ball vor ihm zu gewinnen. Der Mannschaftsarzt ist für die Behandlung von verletzten oder kranken Spielern zuständig. Er ist in der Regel auch der erste, der angeschlagene Spieler auf dem Feld untersucht und behandelt. Jeder Mannschaftsarzt hat seine kleinen "Geheimmittel“ um seine Spieler schnellstmöglich wieder fit zu bekommen.
Der wohl bekannteste Mannschaftsarzt ist Dr. Müller Wohlfahrt. Der Mediziner ist bereits zehn Jahre für die Betreuung der deutschen Nationalmannschaft zuständig. Er hat neben Büchern und Zeitschriften auch seine eigenen Salben raus gebracht. Mannschaftsärzte sind meist Orthopäden und gleichzeitig Sportmediziner, um eine optimale Versorgung der Aktiven bei den meisten Fußball-Verletzungen sicher zu stellen. Bei bestimmtne Problemen - wenn zum Beispiel ein Spieler - operiert werden muss, gehen aber auch die Profis zu besonderen Spezialisten. Mentaltraining, oft auch Mentalcoaching genannt, ist eine Trainingsart, die im weitesten Sinne die Schulung geistiger Fähigkeiten meint. Besonders im Spitzensport wird es häufig zusätzlich zum körperlichen Training angewandt. Bei Sportlern geht es in der Regeln darum, "geistige Blockaden" zu lösen, die Konzentration zu verbessern oder die Angst vor dem Versagen und Nervosität loszuwerden. Einen kühlen Kopf bewahren Doch nicht nur bei Spitzensportlern ist es wichtig, dass der Kopf mitspielt. Mit kleinen Tipps kann sich jeder mental verbessern und in Stresssituationen ruhiger reagieren. Auch die Motivation und das Selbstvertrauen lassen sich durch leichte Tricks und Kniffe verbessern. Einige dieser Ratschläge haben wir in unserem Bereich "Kopfsache" zusammengefasst.
So genannte Mentaltrainer sind nicht nur im Spitzensport zu finden. Sie bieten auch Coachings für ganz andere Bereiche an, zum Beispiel zur "Persönlichkeitsstärkung", zu Memotechnik, Kreativität oder Schnelllesen. Ein weiterer Begriff in diesem Bereich ist das Motivationstraining; hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Form mentalen Trainings. Der Mittelstürmer ist der vorderste Angreifer seiner Mannschaft. Er sollte gemäß einem oft benutzten Fußballerausspruch stets "dahin gehen, wo es weh tut".
Demnach besteht seine Hauptaufgabe darin, sich dort zu bewegen, wo er am gefährlichsten für das gegnerische Tor ist und deshalb von den Verteidigern auch am härtesten attackiert wird. Der unmittelbare, wiederholte Torschuss, nachdem der erste Schuss auf das Tor abgewehrt oder abgeprallt ist.
Oft kann der Torwart einen Schuss nicht unter Kontrolle bringen und der Stürmer, der auf die Chance, einen Abpraller zu verwerten, gewartet hat, kann den Ball aus kurzer Distanz ins Tor befördern.
Es lohnt sich also, nach einem Torschuss nicht abzuschalten, sondern genau aufzupassen. So kann man seine Mannschaft sogar zum Weltmeister machen, wie Ronaldo im Finale der WM 2002 gegen Deutschland gezeigt hat. Minuten, die der Schiedsrichter aufgrund von vorherigen Spielunterbrechungen länger als die normale Spielzeit spielen lässt. Deshalb dauert ein Spiel auch nicht unbedingt 90 Minuten, sondern so lange, bis der Schiedsrichter abpfeift. Da können die letzten Minuten schon mal an die Nerven gehen, wenn das Spiel noch nicht entschieden ist. In der Nationalmannschaft zu spielen ist immer noch das Größte für jeden Fußball-Profi. Deutschlands Nationalelf wurde bereits dreimal Weltmeister (1954, 1974, 1990), viermal Vizeweltmeister (1966, 1982, 1986, 2002), dreimal Europameister (1972, 1980, 1996) und zweimal Vize-Europameister (1976, 1992).
Auch im ehemaligen Osten Deutschlands wurde Fußball gespielt. Die Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Verbands der DDR (DFV) erreichte einen Olympiasieg 1976 in Montreal. Die meisten Länderspiele bestritt Lothar Matthäus mit 150 Einsätzen (dahinter Jürgen Klinsmann und Jürgen Kohler), in der DDR erreichte der Torjäger Joachim Streich 102 Einsätze.
Natürlich gibt es auch eine Frauen-Nationalmannschaft, die von Tina Theune-Meyer und Silvia Neid geleitet wird. Die Frauen-Elf war auch schon sehr erfolgreich und wurde 2003 Weltmeister, 1995 Vize-Weltmeister und 1989, 1991, 1995, 1997 und 2001 Europameister. Dazu kam bei der Olympiade 2004 noch der Gewinn der Bronzemedaille. Die meisten Einsätze hatten unsere Kuratoriumsmitglieder Bettina Wiegmann (154) und Doris Fitschen (144 Einsätze). Nickligkeiten sind kleine, unnötige Fouls am Gegenspieler, wie z.B. ein Rempler oder das Stellen eines Beines.
Meistens geschehen Sie hinter dem Rücken des Schiedsrichters und sollen den Gegenspieler zu unbedachten Revanchefouls provozieren. Es ist zwar ein klar unsportliches Verhalten, aber leider aus dem Profifußball kaum noch wegzudenken. Volkstümlicher Ausdruck für ein Foulspiel gegen einen allein durchbrechenden gegnerischen Spieler vor oder innerhalb des Strafraumes. Dies dient oft als letztes Mittel eines Verteidigers (letzter Mann), um einen Torerfolg zu verhindern. Wer sie zieht, sieht meistens die Rote Karte . Ein sehr umstrittener Regelpunkt. Ein Spieler im passiven Abseits erfüllt zwar alle Bedingungen für eine Abseitsposition , greift dabei aber nicht ins Spiel ein. Das heißt, er darf den Ball nicht berühren und keine gegnerischen Spieler behindern oder irritieren.
Oft verlassen sich aber Abwehrspieler auf die offensichtliche Abseitsstellung eines Angreifers und warten auf den Schiedsrichterpfiff, während der den Spieler als „passiv“ bewertet.
Das lässt einen Trainer dann schon mal verzweifeln... Der Physiotherapeut ist für die medizinische Erstversorgung während eines Spiels wie auch im Training zuständig. Er kann durch verschiedene Behandlungsmethoden wie zum Beispiel Massagen Schmerzen lindern.
Außerdem ist ein "Physio" für die Rehabilitation verletzter Spieler zuständig. Hierbei muss er beispielsweise dabei helfen, den Muskelaufbau nach einer längeren Verletzung zu fördern oder Operationsnarben so zu behandeln, dass der Spieler schmerzfrei trainieren und spielen kann. Dem Physiotherapeuten kommt bei der Gesundheit des Spielers eine ebensogroße Bedeutung zu wie dem Mannschaftsarzt. Häufig kümmert sich der Physiotherapeut auch um Massagen, welche nach besonders anstrengenden Trainingseinheiten notwendig sein könnten. Das Wort "pressing“ kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie "drücken“. Im Fußball wird der Begriff in Verbindung mit dem taktischen Verhalten einer Mannschaft verwendet. Pressing, auch "Forechecking“ genannt, wird immer dann angewendet, wenn man den Gegner zu Ballverlusten zwingen und ihn daran hindern will, das Spiel nach vorne zu tragen.
Entscheidend bei dieser taktischen Variante ist, dass bereits die Stürmer mit der Abwehrarbeit beginnen, indem sie die Verteidiger frühzeitig attackieren. Damit dieses "Draufgehen“ auch den erhofften Erfolg bringen kann, müssen die Mittelfeldspieler und Verteidiger nachrücken, damit die unter Druck stehende Abwehr des Gegners keine Möglichkeit zum Abspielen hat. Denn wenn nicht alle Spieler der Mannschaft mitmachen, entstehen Lücken, die das angreifende Team leicht zu gefährlichen Vorstößen nutzen kann.
Das Pressing kann während eines Spiels natürlich nur phasenweise angewendet werden, da es sehr anstrengend und kräfteraubend ist. Umso wichtiger ist demzufolge auch die korrekte und konsequente Ausführung in der jeweiligen Situation. Gleichzeitiges Treffen des Balles durch zwei Spieler.
Bei Pressschlägen kann es leicht zu Sprunggelenk-Verletzungen kommen, vor allem, wenn einer der beiden Spieler frühzeitig im Fußgelenk gegen den Druck des anderen nachgibt. Bevor man an nationalen oder internationalen Turnieren (EM, WM) oder Vereinswettbewerben (Champions League, DFB-Hallenpokal) teilnehmen kann, muss man sich als Nationalmannschaft oder Verein zunächst qualifizieren.
Die Qualifikation erfolgt entweder über die erreichte Tabellenplatzierung in der jeweiligen Spielklasse, oder man muss sich in zuvor ausgelosten Gruppen gegen andere Nationalmannschaften und Vereine durchsetzen, um die gewünschte Endrunde zu erreichen. Die Querlatte eines Tores befindet sich laut Regelwerk in 2,44 m Höhe. Sie stellt einen Abstand von 7,32 m zwischen den Innenkanten der Außenpfosten her.
Erst einmal in der jüngeren Geschichte des Profifußballs hat die Querlatte den Boden berührt und zwar beim legendären Champions-League-Spiel Real Madrid gegen Borussia Dortmund am 01. April 1998. Damals kippte das Tor vor dem Anpfiff um. Da es sehr lange dauerte, ein Ersatztor zu besorgen, konnte das Spiel erst 75 Minuten später als geplant angepfiffen werden. Seit 1970 gibt es eine neue Regel: Wenn ein Spieler ein schlimmes Foul begeht (z.B. von hinten in die Beine des Gegners grätschen), wird das vom Schiedsrichter mit der Höchststrafe geahndet: Rote Karte! Das heißt für den Sünder Platzverweis und meist einige Spieltage Sperre.
Seit einigen Jahren gibt es auch die sog. " Ampelkarte ". Das bedeutet soviel wie zwei Gelbe Karten in einem Spiel. Der Schiedsrichter wird dann die Gelbe und die Rote zeigen. Sofortiger Platzverweis und ein Spiel Pause ist die Folge. m Jahre 1939 wurde das deutlich sichtbare Erkennungszeichen für Schiedsrichter, Publikum und Mitspieler. Jeder Spieler trägt seitdem eine bestimmte Rückennummer, die von Spiel zu Spiel, aber nicht in dessen Verlauf, gewechselt werden kann. Die Nummerierung kann nach den Positionen im Spielsystem oder auch willkürlich vergeben werden. Die übliche Nummerierung lautet: Torwart 1, Außenverteidiger 2 und 3, Libero 5, Vorstopper 4, Mittelfeldspieler 6, 8 und 10 Außenstürmer 7 und 11 Mittelstürmer 9 Oder es wird die Durchnummerierung vom Torwart bis zum Linksaußen mit 1-11 vorgenommen, wobei vor allem im Mittelfeld mit 6, 7 und 8 und im Angriff mit 9, 10 und 11 auch eine geänderte Nummerierung möglich ist.
Bei Profiteams sind die Nummern heutzutage fest vergeben. Der Spieler behält eine bestimmte Nummer meist solange er bei dem Verein spielt, zumindest aber eine komplette Saison. Man kann sich schon gar nicht mehr daran erinnern, aber es gab eine Zeit, da durfte ein Torhüter jede Rückgabe in die Hand nehmen.
Seitdem er das dank der Rückpassregel nicht mehr darf, ist das Spiel nicht nur schneller geworden. Diese Regel bescherte uns Zuschauern auch so manche wirklich lustige Situation, an die sich der betreffende Torhüter nicht so gerne zurückerinnert. Egal was man auch anstellt, um sein Image zu verbessern. Der Schiedsrichter, auch Schiri oder Referee genannt, ist und bleibt der meistgehasste Mann auf dem Spielfeld. Er ist der unparteiische Leiter eines Spiels. Er trägt meist ein schwarzes, gelbes oder grünes Trikot und achtet auf die Einhaltung der Regeln. Er fällt, streng nach dem Regelhandbuch, Tatsachen-Entscheidungen und hat auf dem Spielfeld die alleinige Entscheidungsgewalt.
Unterstützt wird er von seinen Schiedsrichter-Assistenten, die sich an den Seitenlinien aufhalten. Na klar, der Schiedsrichter ist doch auch nur ein Mensch. So passieren ihm natürlich hin und wieder auch Fehler, die leider manchmal ein Spiel entscheiden können. Doch kaum einem Menschen wird ein Fehler so übel genommen wie besagtem Schiedsrichter. Eine besondere Form des Torschusses. Ein Schlenzer ist ein nicht sehr harter, dafür enorm gefühlvoller und platzierter Schuss mit dem Innen- oder Außenspann.
Besonders beliebt sind Schlenzer bei Freistößen an der Strafraumgrenze. Dann treten Experten wie der fussballD21-Macher Krassimir Balakov gerne an und schnippeln den Ball um die Mauer herum ins Toreck. Wenn ein Spieler ein Foul seines direkten Gegenspielers vortäuscht und sich fallen lässt, spricht man von einer Schwalbe. Man verwendet dafür ausgerechnet diesen Vogelnamen, weil Schwalben die Eigenart haben sehr tief über dem Boden zu fliegen. Eben genauso wie es Fußballspieler in einem solchen Fall tun. Schwalben werden von den Schiedsrichtern inzwischen mit gelben Karten bestraft. Vor jedem Spiel werden vom Schiedsrichter und den beiden Spielführern Seitenwahl und Anstoß ausgelost. Dazu wirft der Schiri eine Münze in die Luft und schaut, auf welcher Seite sie landet. Die Spielführer haben vorher jeweils eine Seite gewählt, so dass der Kapitän, der sich die oben liegende Seite ausgewählt hatte, gewinnt. Er kann entscheiden, in welche Richtung sein Team in der ersten Halbzeit spielt. Die Mannschaft des Los-Verlierers hat Anstoß. Nicht immer dauert ein Fußballspiel 90 Minuten: Wenn aus irgendwelchen Gründen das Spiel nicht fortgesetzt werden kann, weil zum Beispiel die Gesundheit der Spieler gefärdet ist, hat der Schiedsrichter die Möglichkeit, die Partie zunächst zu unterbrechen und im Notfall auch abzubrechen.
Das kann etwa der Fall sein, wenn das Flutlicht ausfällt oder das Wetter eine Fortsetzung nicht zulässt. So eine Spielunterbrechung darf bis zu einer halben Stunde dauern. Ist anschließend nicht gesichert, dass zum Beispiel das Flutlicht innerhalb kürzester Zeit repariert wird, dann muss das Spiel abgebrochen werden.
Zuletzt bei einem Bundesligaspiel vorgekommen ist das in Nürnberg: Hier fing es im April 2008 während des Spiels 1. FC Nürnberg gegen VfL Wolfsburg sehr stark an zu regnen. Innerhalb kürzester Zeit stand der Platz unter Wasser. Zwar wurde in der Halbzeitpause versucht, das Wasser vom Platz zu entfernen, doch der Unparteiische Dr. Jochen Drees musste die Partie letztendlich abbrechen. Bezeichnung für einen spielgestaltenden Mittelfeldspieler. Er ist der Anspielpunkt für seine Mitspieler, ist somit für die entscheidenden Spielsituationen des Angriffsspiels verantwortlich. Mit seinen gefährlichen Pässen gestaltet er das Offensivspiel der eigenen Mannschaft. Die bekanntesten Spielmacher sind derzeit Zinedine Zidane von Real Madrid, Michael Ballack von Bayern München... So werden all jene Spielszenen bezeichnet, in denen der Ball still liegt. Also ein Eckball oder ein Freistoß .
Standardsituationen werden von allen Mannschaften sehr ausgiebig trainiert, weil man besonders bei diesen Spielszenen viele Tricks und Varianten einstudieren kann, um zum Torerfolg zu kommen. Schließlich hat der Gegner keine unmittelbare Möglichkeit, in Ballnähe zu stören. 9,15m Abstand sind nämlich immer einzuhalten, bevor der Ball wieder ins Spiel gebracht wird. Englisches Wort für den Angriff eines Abwehrspielers auf den Ball. Man unterscheidet das Block-Tackling und das Sliding-Tackling. Beim Block-Tackling wird der Ball mit dem Fuß oder einem Körperteil abgeblockt. Beim Sliding-Tackling rutscht der Abwehrspieler am Boden mit dem Fuß zum Ball und spielt ihn dem Gegner vom Fuß. Vor jedem Spiel legt der Trainer eine bestimmte Mannschaftstaktik fest, an der sich die Spieler halten sollten (wenn sie gewinnen wollen).
Die Taktik ist ein geplantes und im Vorhinein abgesprochenes Spielverhalten unter Berücksichtigung der Stärken und Schwächen des Gegners und natürlich der eigenen Möglichkeiten. Oftmals bringt die spielerische und kämpferische Leistung einer Mannschaft ohne die richtige Taktik nicht den gewünschten Erfolg. Ein taktisches Foul passiert oft an der Mittellinie, wenn die angreifende Mannschaft in der Vorwärtsbewegung ist und die verteidigende Mannschaft sich noch nicht sortiert hat (z.B. bei Kontern ). Ein taktisches Foul gibt der verteidigenden Mannschaft die Möglichkeit sich wieder zu sortieren bzw. neu zu organisieren. Ein taktisches Foul ist meistens kein grobes Foul , sondern ein leichter Trikotzupfer der den Gegner zu Fall bringt. Es wird oft mit der gelben Karte geahndet. Unter den Begriff der Tätlichkeit fällt nach der Regel jede Handlungsweise, durch die sich ein Spieler, ohne im Kampf um den Ball zu sein, an einem anderen Spieler, dem Schiedsrichter, einem Schiedsrichterassistenten oder einem Zuschauer vergeht.
Dies kann zum Beispiel ein Schlag, Tritt, Stoß oder Wurf sein. Aber auch beim Kampf um den Ball liegt eine Tätlichkeit vor, wenn die Absicht einer Körperverletzung zweifelsfrei ersichtlich ist.
Wertet der Schiedsrichter eine Aktion als Tätlichkeit, kann es für ihn nur eine Entscheidung geben: Der entsprechende Spieler bekommt die rote Karte und muss sofort vom Platz. Wie hoch dann die Sperre ausfällt, entscheidet ein Sportgericht. Das Aussetzen für mindestens ein Pflichtspiel ist Minimum, nur wenn sich herausstellt, dass der heruntergestellte Spieler völlig unschuldig ist, wird er freigesprochen. Dann kann er schon in der nächsten Partie wieder auflaufen. Um zum Torerfolg zu kommen, reicht es normalerweise nicht, einfach Richtung Tor zu laufen und den Ball zu versenken. Schließlich hat der Gegner meist was dagegen. Um an den Gegenspielern vorbeizukommen, ist es am Besten, ihn zu täuschen.
Dabei gibt es Täuschungen mit und ohne Ball. Die Täuschungen mit Ball zählen zum Dribbling, die ohne Ball zum Freilaufen. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt.
Schaut doch einfach mal in unsere Rubriken " Startipps " und " Spielekiste ", da könnt ihr euch die Fintender Stars anschauen und anschließend nachmachen. Damit kommt ihr garantiert an jedem Verteidiger vorbei! Fußball ist ein Mannschaftssport, in dem Einzelkämpfer wenig Aussicht auf Erfolg haben. Teamgeist ist gefragt. Kein Spieler der Welt kann im Alleingang elf Gegner ausspielen, nur im Zusammenspiel mit ihren Mannschaftskollegen sind selbst Ausnahmekönner wie Ronaldinho oder Zinedine Zidane in der Lage, gegnerische Abwehrreihen zu überwinden.
Der Spruch "Elf Freunde müsst ihr sein" scheint zwar übertrieben, der Grundgedanke ist aber klar und nach wie vor gültig: Nur wenn sich die Spieler einer Elf gegenseitig unterstützen und jeder sein ganzes Können zum Wohle der Mannschaft einsetzt, sind wirklich große Erfolge möglich. Dafür müssen dann persönliche Interessen auch manchmal hinten anstehen.
Mit der WM 2006 bekommt das Wort "Teamgeist" noch eine andere Bedeutung. So taufte adidas den neuen Ball zu den Titelkämpfen in Deutschland. Der revolutionäre Aufbau des neuen Spielgerätes soll für bessere Kraftübertragung und größere Genauigkeit bei Abspiel und Torschuss sorgen. Die Außenhülle besteht nur noch aus 14 Einzelteilen, bei früheren Modellen waren es noch 32. Unter anderem dadurch wurde die Zahl der Nähte verringert. Der adidas-Teamgeist ist damit der rundeste Ball, mit dem je WM-Tore erzielt wurden. Genauso wie der Siegeswille, die Kondition und die Taktik ist auch die Fußballtechnik ein sehr wichtiger Faktor, um gut und erfolgreich Fußball zu spielen.
Die Technik ist in vielen Bereichen des Fußballspielens entscheidend, z.B. bei der Ballannahme, beim Passspiel, beim Kopfball oder beim Freistoß. Gerade in der Jugend ist es wichtig an seiner Fußballtechnik zu arbeiten. Denn später lassen sich die Versäumnisse in jungen Jahren schwer oder gar nicht aufholen. Schaut doch einfach mal in unsere Rubriken " Star Tipps " und " Bolzplatz " rein, wo Ihr Euch einige wertvolle Tipps anschauen könnt. Merkt Euch: Je besser die Technik, desto größer der Spaß und der Erfolg! Da soll der Ball rein, klar. Ist ja Kinderkram. Aber weißt du auch, wie breit und wie hoch ein Tor ist?
Es ist 7,32 Meter breit und 2,44 Meter hoch. Kann aber ganz schön klein werden, wenn du alleine davor stehst.
Manchmal fällt ein Tor, aber manchmal fällt es auch um... Das ist 1998 mal passiert, in Madrid. Dann mussten sie ein neues holen, und die Spieler haben über eine Stunde drauf gewartet. Der Torwart ist ein ganz besonderer Fußballer. Nicht nur, dass er im Strafraum den Ball mit der Hand spielen darf, er muss auch noch ein andersfarbiges Trikot anziehen, damit ihn die Gegner auch von den Feldspielern unterscheiden können. Die Torwartposition ist bestimmt mit die wichtigste beim Fußball. Ein starker Torhüter kann den Gegner schier zur Verzweiflung treiben. Eine wichtige Eigenschaft eines guten Torwartes ist Nervenstärke. Denn als letzter Rückhalt seines Teams steht er natürlich auch besonders unter Druck: Macht der Torhüter einen Fehler, führt der meist zu einem Gegentor. Jeder Stürmer möchte gerne auch ein Torjäger sein.
Die meisten erzielten Tore in einer Saison (1972 mit 40 Toren) und in der Deutschen Nationalmannschaft schaffte natürlich Gerd Müller (Bayern München) - der "Bomber der Nation". Er hat bei 62 Länderspielen unerreichte 68 Tore erzielt. Aber auch in anderen Ländern werden Tore geschossen. Hier sind Torjäger wie Michael Owen (England), Andrej Shevchenko (Ukraine), Thierry Henry (Frankreich) und Christian Vieri (Italien) zu nennen. Der Trainer ist der Chef. Er gibt vor, wie trainiert wird, er stellt die Mannschaft auf, er gibt die Taktik vor. Dafür werden Trainer aber auch schnell entlassen, wenn der sportliche Erfolg mal nicht stimmt. Ohne Fleiß kein Preis. Das Training ist der wohl wichtigste Bestandteil eines jeden Sportes. Gerade bei Teamsportarten wie es der Fußball nun mal ist, können Spielzüge, Technik und Taktik am Besten im Kollektiv geübt und trainiert werden. In den Schüler-Altersklassen wird meist 1-2 Mal in der Woche trainiert. Das sollte sich bei den Jugend-mannschaften steigern. Profis trainieren meist täglich, an manchen Tagen zweimal. Wenn Du den Gegenspieler ausspielen willst, dann ist der Übersteiger - ein Klassiker - der geeignete Trick.
Beim Übersteiger führst du den Fuß über den Ball und nimmst ihn mit der Außenseite des anderen Fußes in die neue Richtung mit. Das Unentschieden, bzw. das Remis, ist ein Ergebnis, das niemanden so wirklich glücklich macht. Wenngleich das Unentschieden manchmal auch ein großer Erfolg sein kann.
Doch irgendwie wollen wir alle bei einem Spiel einen Sieger sehen.
Deswegen wurde auch das englische Drei-Punkte-System übernommen, das das Remis (nur ein Punkt) gegenüber dem Sieg abwertet. Anderes Wort für Schiedsrichter . Unparteiisch ist er deshalb, weil er keine Mannschaft bevorzugt. Manchmal haben Spieler, Trainer und Fans allerdings einen anderen Eindruck und fühlen sich vom Schiri benachteiligt.
Der muss sich dann oft einiges anhören, obwohl er doch sein Bestes gegeben hat, um gerecht zu entscheiden. Schiedsrichter sind eben auch nur Menschen und machen ab und zu Fehler, genauso wie es ja auch den Spieler passiert.
Am Ende trifft doch wieder eine alte Fußball-Weisheit ins Schwarze: "Über eine Saison gesehen gleicht sich alles wieder aus!" Früher wurde in der Abwehr mit einem klassischen Libero gespielt. Doch spätestens seit der WM 1998 hat uns nicht nur der Weltmeister Frankreich (mit Lizarazu und Thuram) vorgemacht, dass die Viererkette die erfolgreichste Abwehrformation sein kann. Aber nur wenn die dazugehörigen Spieler diese beherrschen und sich auf dem Rasen optimal verstehen. Die Besonderheit der Viererkette besteht darin, dass bei Ballbesitz auch die Außen sich in das Offensivspiel einschalten und die Flügelstürmer unterstützen können. Die Außenspieler der Viererkette müssen bei Ballbesitz die Viererkette verlassen und werden zu defensiven Mittelfeldspielern, die bei Bedarf sogar bis in die gegnerische Hälfte vorstoßen. Diese Spieler müssen sowohl zweikampfstark sein, als auch über eine gute Technik verfügen. Denn bei ihnen gilt das gleiche wie bei den defensiven Mittelfeldspielern: Ballverluste können böse enden (Gegentor). Bei internationalen Spielen ist er schon lange dabei, seit neuestem gibt es ihn auch in der Bundesliga: den vierten Unparteiischen. Mit dem Spielgeschehen auf dem Rasen hat er direkt nichts zu tun, er übernimmt vielmehr organisatorische Aufgaben drumherum, wodurch er das Schiedsrichtergespann entlastet. Er sorgt unter anderem für den reibungslosen Ablauf von Auswechslungen, zeigt die Nachspielzeit an und beruhigt aufgebrachte Trainer am Spielfeldrand. Ausdruck für einen direkt aus der Luft geschossenen Ball. Volleyschüsse sind technisch sehr schwierig, weil der Ball schwerer zu berechnen ist, als wenn er auf dem Boden rollt. Umso schöner ist es aber, wenn der Ball dann doch einmal volley in die Maschen gedroschen wird. Dann ist dem Schützen die Plakette für das Tor des Monats schon fast sicher. In Spielsystemen mit strikter Manndeckung im defensiven Bereich ist der Vorstopper der direkte Gegenspieler des Mittelstürmers. Vorstopper sind harte Kerle, zweikampf- und kopfballstark.
Ein typischer Vertreter dieses Spielertyps ist der fussballD21-Macher und ehemalige U21-Nationaltrainer Jürgen Kohler. Ihr werdet keinen Stürmer finden, der zu seiner aktiven Zeit gerne gegen ihn gespielt hätte. Seit 1960 spielen die Fußballverbände aus Südamerika und Europa diesen Cup aus. Hier treten jedes Jahr die Gewinner der Landesmeisterwettbewerbe gegeneinander an, um das "weltbeste" Team zu ermitteln. Während es bis 1979 ein Hin- und Rückspiel gab, findet das Finale seit 1980 in Japan statt. Sozusagen auf neutralem Boden. Bisher wanderte der Weltpokal drei Mal nach Deutschland (Bayern München 1976 und 2001; Borussia Dortmund 1997). Inzwischen steht es zwischen den südamerikanischen und europäischen Champions 22:21. 1960 Real Madrid, 1961 Penarol Montevideo, 1962 / 1963 FC Santos, 1964 / 1965 Internazionale Mailand, 1966 Penarol Montevideo, 1967 Racing Buenos Aires, 1968 Estudiantes Buenos Aires, 1969 AC Mailand, 1970 Feyenoord Rotterdam, 1971 Nacional Montevideo, 1972 Ajax Amsterdam, 1973 Independiente Buenos Aires, 1974 Atletico Madrid, 1975 / 1976 Bayern München, 1977 Boca Juniors Buenos Aires, 1978 / 1979 Olimpia Asuncion, 1980 Nacional Montevideo, 1981 Flamengo Rio de Janeiro, 1982 Penarol Montevideo, 1983 Gremio Porto Alegre, 1984 Independiente Buenos Aires, 1985 Juventus Turin, 1986 River Plate Buenos Aires, 1987 FC Porto, 1988 Nacional Montevideo, 1989 / 1990 AC Mailand, 1991 Roter Stern Belgrad, 1992 / 1993 FC Sao Paulo, 1994 Veles Sarsfield, 1995 Ajax Amsterdam, 1996 Juventus Turin, 1997 Borussia Dortmund, 1998 Real Madrid, 1999 Manchester United, 2000 Boca Juniors, 2001 Bayern München, 2002 Real Madrid, 2003 Boca Juniors. Junge, hoffnungsvolle Spieler braucht das Land. Und das nicht zu knapp. Als Youngster gilt ein junger Spieler (engl. young = jung), der schon sehr früh große Leistungen bringt und überdurchschnittlich talentiert ist.
So galt zum Beispiel Bastian Schweinsteiger als Youngster, da er 2004 mit gerade einmal 19 Jahren sein Länderspiel-Debüt gab und bereits zwei Jahre zuvor einen Profivertrag bei den Bayern unterschrieben hatte. Einen Zeugwart hat jeder größere Club. Der kümmert sich dann um alles, was Spieler und Trainer zum Training oder beim Spiel brauchen. Bei den ganz Großen sorgen sie sogar dafür, dass die Fußballschuhe der Spieler geputzt werden.
Das Pech eines Zeugwarts ist, dass man erst merkt, dass er da ist, wenn irgendetwas schief geht. Wenn zum Beispiel zum Auswärtsspiel die falschen Trikots mitgenommen wurden.
Solche Pannen zeigen dann aber nur, wie wichtig die Helfer im Hintergrund doch sind. Aber nein, Fußball ist natürlich keine Kampfsportart. Doch ohne jeglichen Körperkontakt läuft es nicht ab. Gerade Abwehrspieler beweisen anhand ihrer Zweikampfwerte ihre Qualität. Ein gewonnener Zweikampf bedeutet Ballbesitz, und das wiederum bedeutet die Möglichkeit sich eine Torchance zu erspielen.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Mannschaft mit den mehr gewonnen Zweikämpfen meist als Sieger den Platz verlässt. Auch das Zweikampfverhalten lässt sich im Training üben.
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